GEB Newsletter: 18-2008 | 09.09.2008

BAUMARKT

Bauherren stehen auf Qualitätskontrolle

Worin sehen Bauherren die größten Risiken beim privaten Bauprojekt? Welche Hilfen sind für sie besonders wichtig? Diese Fragen stellte der Bauherren-Schutzbund (BSB) in einer Online-Umfrage, um die Verbraucherinteressen und den Beratungsbedarf von privaten Bauherren einzuschätzen.

Risikobewusst
Die Ergebnisse der Umfrage sind eindeutig. Private Bauherren sind sich zunehmend der Risiken am Bau bewusst und setzen auf professionelle Hilfe. Fast 89 % der Befragten sehen in Baumängeln die größte Gefahr für ihren Hausbau. Eine Überschreitung der Baukosten wird von 78 % als Risiko bezeichnet, die Nichteinhaltung der Bauzeit von einem Drittel. Viele Teilnehmer an der Umfrage setzen sich auch mit rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken auseinander. So wird von 61 % eine Insolvenz des Bauunternehmens in die Risikoskala aufgenommen und von 47 % Rechtstreitigkeiten und Prozessrisiken.

Professionelle Hilfe gewünscht
Für fast 80 % der Bauherren steht die baubegleitende Qualitätskontrolle an oberste Stelle, gefolgt von der damit in enger Verbindung stehenden Unterstützung beim Erkennen von Baumängeln (78 %) und deren Beseitigung. Auch die Hilfe bei der Interessenvertretung gegenüber den Baufirmen wird von 55 % als wichtig erachtet. Problemen bereits im Vorfeld zu begegnen, von diesen Überlegungen lassen sich immer mehr Bauherren leiten. Mehr als 63 % wünschen sich Beratung bei der Auswahl von Hausangeboten und der Vertragsprüfung. Dass Neutralität und Unabhängigkeit von den anderen Vertragsparteien für die Bauherren extrem wichtig ist, zeigt sich daran, dass nahezu die Hälfte vor der eigenen Entscheidung gern auf Fachinformationen und Erfahrungen anderer Bauherren zurückgreifen wollen. GLR

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