GEB Newsletter: 04-2007 | 08.02.2007

ENERGIE

IPCC-Bericht: Klimawandel ist Realität

In der internationalen Klimaforschung besteht kein Zweifel daran, dass der Klimawandel voranschreitet und sich beschleunigt. Bei Beobachtung und Modellierung des Klimawandels sind wesentliche Fortschritte erzielt worden. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die von Menschen verursachten Treibhausgase für den größten Teil der beobachteten Klimaänderung verantwortlich.

Konsequentes Handeln erforderlich
Dies sind wesentliche Ergebnisse des neuen Berichts des Internationalen Wissenschaftsrats zum Klimawandel (IPCC). Zugleich macht der Report (Kurzfassung zum IPCC Klimabericht) deutlich, dass sehr konsequent gehandelt werden muss, damit die globale Erderwärmung nicht stärker als 2°C gegenüber vorindustriellen Werten ansteigt. Der IPCC stellt in seinen Berichten im Auftrage der Vereinten Nationen die aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaänderung im Konsens der internationalen Forschung fest.

Der Bericht ist der erste von drei Teilbänden des 4. IPCC-Sachstandsberichtes. Der zweite Teilband beschäftigt sich mit den zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels, der dritte mit den Handlungsoptionen zur Vermeidung weiterer Treibhausgasemissionen. Ihre Veröffentlichung ist für Anfang April und Anfang Mai 2007 geplant. GLR
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