Gebaeude Energie Berater Ausgabe: 09-2019

Foamglas Metalldachsystem kombiniert Dichtigkeit mit Wärmeschutz


Gegenüber Warmdachsystemen mit konventioneller Dämmung benötigt das Metalldachsystem zur Aufnahme der Dach-eindeckung keine Befestigungen, die im Tragwerk verankert sind.

Gegenüber Warmdachsystemen mit konventioneller Dämmung benötigt das Metalldachsystem zur Aufnahme der Dach-eindeckung keine Befestigungen, die im Tragwerk verankert sind.

Neben dem belüfteten Kaltdach werden Metalldächer heute vermehrt als unbelüftetes Warmdach ausgeführt, was hinsichtlich der bauphysikalischen Aspekte eines gewissen Maßes an Fingerspitzengefühl bedarf. Denn anders als das Kaltdach muss das Warmdach diffusionsdicht sein, sonst drohen Feuchteschäden, die wiederum den Wärmeschutz beeinträchtigen. Das Foamglas-Metalldachsystem bietet Planern und Ausführenden hier wichtige Sicherheiten: Die Lösung mit Schaumglas kombiniert materialgegebene Dichtigkeit mit konstantem Wärmeschutz ohne Wärmebrücken dank der Befestigung mit verzinkten Krallenplatten in der Dämmschicht. Dabei kann auf eine Luftschicht verzichtet werden. Ferner lässt sich das System sehr einfach verarbeiten, auch bei komplexen Dachgeometrien. Bei einem Metalldach, das eine sehr lange Lebensdauer hat, wie viele historische Gebäude belegen, ist die Wahl des Dämmstoffes von zentraler Bedeutung. Eine sichere Ausführungsmöglichkeit für einschalige, unbelüftete Metalldächer bieten verschiedene Systemlösungen mit Foamglas. Der Dämmstoff aus geschlossenzelligem Glas erfüllt in besonderer Weise die technischen und bauphysikalischen Anforderungen von Warmdachkonstruktionen mit Metalleindeckung. Hierzu zählen ein konstanter Wärmeschutz mit Lambdawerten von D = 0,041 W/(mK) (für Foamglas T4+) sowie Wasser- und Dampfdichtheit. Der Dämmstoff lässt sich zudem universell einsetzen. Nach den Fachregeln des Klempnerhandwerks werden die Metallwerkstoffe Titanzink, Aluminium, Kupfer und Edelstahl auf Foamglas verarbeitet. Nicht nur unter verarbeitungstechnischen und bauphysikalischen, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten überzeugt das Dämmmaterial Foamglas: Der Baustoff ist frei von umweltschädigenden Flammschutzmitteln sowie Treibgasen und besteht zu über 60 % aus hochwertigem Recyclingglas. Vorteilhaft sind auch die Materialeigenschaften im Hinblick auf den Brandschutz. Da der Dämmstoff aus reinem Glas besteht, ist er nicht brennbar und wird in die Euroklasse A1 eingestuft. Im Brandfall entwickelt das Material weder Qualm noch toxische Gase. Auch eine Feuerweiterleitung ist dadurch ausgeschlossen.

Deutsche Foamglas, 70565 Stuttgart

Tel. (02103) 24957-21, www.foamglas.de

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