Gebaeude Energie Berater Ausgabe:

Energieberater laden jedermann ein zu ihrer bundesweiten Baumpflanz-Aktion

03.05.2019 - „Bäume pflanzen für mehr Klimaschutz!“ – Unter diesem Motto startete das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. eine erste Baumpflanzaktion, zu der es seine Mitglieder und Fördermitglieder, aber auch jeden am Natur- und Klimaschutz Interessierten einlädt. „Unsere Initiative ist natürlich nicht die erste ihrer Art, und sie fußt auch auf althergebrachten Erkenntnissen“, räumt der DEN-Vorsitzende, Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, ein. „Aber wir halten sie für nötig und durchaus in die Zeit passend. Denn damit demonstrieren unserer Mitglieder auch ihre Sympathie für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler, die freitags für eine bessere Klimapolitik auf die Straßen gehen. Unsere Bäume sind also Symbole von praktischem Nutzen.“

So pflanzten etwa die Mitglieder des DEN-Verwaltungsrates im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung in Winterberg auf dem Grundstück der Uerdinger Hütte einen Baum. Verwaltungsrat Dipl.-Ing. Pim Hamminga: „Das Hochsauerland gehört zwar zu den waldreichsten Gegenden Deutschlands – Bäume gibt es hier zuhauf. Trotzdem haben wir einen weiteren hinzugefügt. Denn Bäume überdauern Jahrzehnte, manchmal Jahrhunderte. Sie verbinden so auch Generationen von Menschen. Und sie mahnen Eltern und Großeltern, an das Wohl ihrer Kinder und Enkel zu denken. Sie sind wichtige Symbole!“

Oder Annemarie Sanders, DEN-Energieberaterin aus dem oberbergischen Morsbach: „Wir haben zum vorhandenen Obstbaumbestand zwei Süßkirschen, zwei Birnen und einen Apfel gesetzt. Das dient der Erhaltung der Streuobstwiese, hilft Insekten und Vögeln und trägt nebenbei zum menschlichen Wohlbefinden und zur Entschleunigung unseres Alltags bei.“ Die Energieeffizienzexpertin tritt in diesem Zusammenhang auch für die Erhaltung alten Baumbestandes in Dörfern ein: „Durch Veränderung von Dorfstrukturen und Dorfgemeinschaften verschwinden etwa alte Dorflinden mit ihren historischen Gemeinschaftsplätzen. Vielfach werden als Gründe das viele Laub sowie Parkplatzmangel angeführt. Damit aber vernichten Kommunen oftmals Naturdenkmäler, die nicht nur das Mikroklima verbessern, sondern uns Menschen in diesen Zeiten auch zu mehr Achtsamkeit mahnen!“

Der DEN-Vorsitzende Hermann Dannecker kann dem nur zustimmen. Auch er hat im schwäbischen Schömberg einen Baum gepflanzt: „Wir Energieberater beschäftigen uns beruflich vorwiegend mit technischen Lösungen, um Energie sparen zu helfen und die Effizienz zu fördern. Das alles ist auch gut für das Klima. Aber die ganz einfachen, alt hergebrachten, natürlichen Methoden und Tugenden sind uns keineswegs fremd. Und deshalb pflanzen wir Bäume.“
Durch die Bindung von Kohlendioxid (CO₂) und durch den gespeicherten Energiegehalt wirke ein Baum dem Klimawandel entgegen, erläutert Dannecker. Wälder seien nach den Ozeanen die größten Kohlenstoffsenken der Biosphäre und damit für die CO₂-Bilanz der Erdatmosphäre bedeutsam. Ratsam sei es bei der Baumpflanzaktion des DEN, heimische und regionaltypische Pflanzen zu verwenden und sich zuvor über die richtige Technik und den richtigen Zeitpunkt von Fachleuten beraten zu lassen.

Dannecker: „Mit unserer Baumpflanzaktion wollen wir auch symbolisch unsere Sorge und unsere Entschlossenheit demonstrieren, denn Energiewende, Klimawende und Naturschutz verfolgen letztlich ein gemeinsames Ziel. Deshalb laden wir unsere Mitglieder und deren Freunde dazu ein, Bäume zu pflanzen. Eine alte Idee, die aber niemals aus der Mode kommen sollte.“

www.den-ev.de

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