GEB Newsletter: 15-2009 | 30.06.2009

MODERNISIERUNG

Geomonitoring für Energieeffizienz NRW

Satellitenbild des Ruhrgebiets von Duisburg (links, am Rhein) bis Dortmund (rechts). Die rötlichen Stellen sind wärmer als ihre Umgebung.
Erstmals wird jetzt versucht, mithilfe von Satellitenbildern den energetischen Zustand des Gebäudebestands in Nordrhein-Westfalen zu erfassen, um dadurch „Sanierungs-Brennpunkte“ zu identifizieren. Das Ziel: Aus den Ergebnissen, die in neun Monaten vorliegen sollen, können Hausbesitzer und Gesellschaften mit großem Häuserbestand möglichen Handlungsbedarf für eine Sanierung ableiten. Weiterhin sollen die Informationen der Politik als Grundlagen für gezielte, räumlich definierte Sanierungsprogramme dienen.

Die AG Geomatik der Ruhr-Universität Bochum, das Dortmunder Center for Geoinformation (CFGI GmbH) und die Bochumer ESN realis GmbH haben gemeinsam in dem Projekt „Geomonitoring für Energieeffizienz NRW“ eine Methode entwickelt, um den Energieverbrauch von Gebäuden und ihrer Umgebung großflächig zu erfassen. Bei dem Projekt werden thermale Infrarot-Bilder der Erdbeobachtungssatelliten mit Katasterinformationen kombiniert. Das Geomonitoring soll dann Aussagen über die Energiebilanz größerer Areale machen. GLR

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