GEB Newsletter: 14-2008 | 16.07.2008

MODERNISIERUNG

Klimaschutz endet am Geldbeutel

Klima schonen ja - mehr bezahlen nein: Über 70% der deutschen Mieter sind nicht bereit, für ein energetisch saniertes Zuhause mit geringerem CO2-Ausstoß mehr zu bezahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Verbraucher-Befragung des Immobilienportals Immowelt.de. Dabei lehnen mehr als 50% der Mieter generell eine höhere Kaltmiete aufgrund einer klimafreundlichen Sanierung ab. Weitere 20% sind ambivalent: Sie würden eine Mieterhöhung nur dann in Kauf nehmen, wenn durch die Sanierung ihre Nebenkosten um mindestens den gleichen Betrag sinken. Am Ende zählt das, was im Geldbeutel übrig bleibt.

Nur eine Minderheit würde sich an Kosten beteiligen
Nur einer Minderheit der Mieter ist aktiver Klimaschutz wirklich Bares wert: Um geeignete Sanierungsmaßnahmen mit zu finanzieren, würden 14% der Mieter einer Wohnkosten-Erhöhung von bis zu 10% zustimmen. Weitere 6% wären bereit, noch tiefer in die Tasche zu greifen: Sie würden 20% mehr fürs Wohnen ausgeben - Hauptsache der Energieverbrauch der Wohnung sinkt. 9% gaben, bereits in einer energetisch sanierten Wohnung zu leben. An der Verbraucher-Befragung haben im März 2008 über 1400 Menschen teilgenommen, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben. GLR

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