GEB Newsletter: 11-2008 | 11.06.2008

BAUMARKT

Modernisierungsstau bei Eigenheimen

Knapp 30% aller Einfamilienhäuser in Deutschland weisen einen hohen Instandhaltungsstau auf. Außerdem besteht erheblicher Modernisierungsbedarf, um den Energieverbrauch zu reduzieren: Rund 50% der zwischen 1949 und 1960 errichteten Einfamilienhäuser sind bislang nicht umfassend saniert worden und entsprechen nicht den heutigen Anforderungen. Dies sind Ergebnisse des aktuellen Dekra-Marktberichts zu Einfamilienhäusern in Deutschland. Nur 28% der in der Studie ausgewerteten Objekte wurden bisher umfangreich modernisiert. Die Modernisierungsquote steigt erwartungsgemäß mit zunehmendem Alter. Von den Objekten mit Baujahren bis 1945 sind rund 70% umfassend modernisiert.

Regionale Unterschiede
In der Studie wurden von den Bausachverständigen der Dekra Real Expertise rund 4000 Immobilienbewertungen von Einfamilienhäusern statistisch ausgewertet. Dabei zeigt sich, dass der Instandhaltungsstau je nach Region sehr unterschiedlich ausfällt. So ist er in Sachsen, Hessen sowie Teilen von Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen sehr hoch, während in Niedersachsen und Schleswig-Holstein der Instandhaltungsstau geringer ist. Dafür besteht jedoch besonders in Schleswig-Holstein und Niedersachsen ein hoher Modernisierungsbedarf unter energetischen Gesichtspunkten. Dies gilt auch für Bayern. Hoher Investitionsbedarf besteht laut Dekra Real Expertise besonders bei der Heizungstechnik und der Wärmedämmung. GLR

Link zum Dekra-Bericht

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