GEB Newsletter: 18-2007 | 26.07.2007

ENERGIEEINSPARUNG

Energiebewusstsein ist stark gestiegen

Das Energiesparen gewinnt im Wertesystem der Deutschen an Bedeutung: Bereits 73% der Bundesbürger erklärten im Frühjahr 2007, dass sie sich angesichts steigender Preise „stark“ oder „sehr stark“ bemühen, Energie einzusparen. Im Herbst 2006 hatten sich nur 65% der Bevölkerung als Energiesparer bezeichnet. Das ermittelte die Forschungsgruppe Wahlen, Mannheim, in einer repräsentativen Umfrage für den „Energiemonitor 2007“ des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Auch Komfortverzicht wird akzeptiert
Maßnahmen zum Energiesparen befürworteten 68% der Verbraucher auch dann, wenn damit ein Verzicht auf Komfort verbunden ist. Im Vergleich zur Befragung im Jahr 2000 stellten die Meinungsforscher damit eine deutlich höhere Zustimmung fest: Damals waren erst 56% der Bürger der Meinung, der Verzicht auf Annehmlichkeiten sei kein Argument gegen das Energiesparen. Ein Hintergrund für den Wandel: Seit 2000 sind für Endverbraucher nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts die Preise für Strom bis Juni 2007um 36,6%, für Heizöl um 37,6% und für Gas um 61,2% gestiegen. Man darf gespannt sein, wie sich die anstehenden Rückzahlungen nach dem milden Winter auswirken werden. GLR

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