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AKTUELLES

Energiekosten treiben Erzeugerpreise

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im August 2006 um 5,9% höher als im August 2005. Bereits im Juli 2006 hatte die Jahresveränderungsrate bei +6,0% und im Juni 2006 bei +6,1% gelegen.

Auch im August waren vor allem Preissteigerungen bei Energie und bei Metallen für die anhaltend hohe Jahresteuerungsrate verantwortlich. Ohne Berücksichtigung von Energie wäre sie mit 3,0% nur halb so hoch ausgefallen, wobei sich der lang anhaltende Energiepreisanstieg indirekt längst auch bei anderen Erzeugnissen auswirkt. Im August lagen die Energiepreise insgesamt um14,8% über dem Stand vom August 2005. Am stärksten stiegen dabei Erdgas (+24,8%) und Strom (+14,2%).

Die seit Mitte Juli gefallenen Weltmarktpreise für Rohöl führten im August zwar zu leichten Preisrückgängen gegenüber dem Vormonat bei Mineralölerzeugnissen (–2,1%). Dennoch waren Mineralölerzeugnisse immer noch deutlich teurer als vor Jahresfrist (+5,1%). Im Einzelnen ergaben sich folgende Preissteigerungen gegenüber August 2005: Kraftstoffe: +4,0%, leichtes Heizöl +5,1% und Flüssiggas +23,3%. GLR