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Ausgabe: 01-2012

Wärmebrücken – Störfaktor in der Dämmhaut (Teil 1)

Löcher im Pelz

Löcher im Pelz

Zum Problem wurden Wärmebrücken in der Baugeschichte erst mit dem Massivbau. Besonders die Beton-mischbauweise war und ist davon betroffen. Derlei Störstellen im Wärmeschutz erhöhen im Winter den Wärmeverlust, führen zu abgesenkten Temperaturen an den Innenoberflächen und bergen so die Gefahr von Feuchte- und Schimmelschäden. Auch die sommerliche Aufheizung von Gebäuden wird durch Wärmebrücken verstärkt. Doch erst seit 2003 berücksichtigt die DIN 4108-2 Wärmebrücken umfassend. Der historische Rückblick auf die Auseinandersetzung mit den Wärmebrücken erfolgt in zwei Teilen.

Die negativen Begleiterscheinungen von Wärmebrücken bildeten sich erst mit der Massivbauweise um 1850 deutlicher heraus. Der Begriff „Wärmebrücke“ tauchte in der Literatur folgerichtig um 1920 auf. Die damaligen Rationalisierungsversuche am Bau brachten 25 cm dünnes Mauerwerk mit sich, bei dem sich die Mörtelfugen abzeichneten, wenn die Fugen von außen nach innen ohne Versatz durchliefen....



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