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Ausgabe: 06-2010

Sanierung und Umbau eines Stadthauses in ein 1,6-l-Haus

Absorber im Keller


Wohnraum in München ist knapp und teuer – nicht viele Investoren sind daher bereit, mehr Geld und Ideen als nötig in die Instandhaltung ihrer Gebäude zu stecken. Welches Potenzial in den Stadthäusern steckt, bleibt daher oft unerkannt. Wie es besser geht, zeigen die Sanierung und der Umbau eines Wohn- und Geschäftshauses im Zentrum von München. Ein ausgeklügeltes Anlagenkonzept nutzt Umweltwärme ausSolar- und Geothermie und senkt so den Endenergiebedarf auf rund 22 kWh/m2 pro Jahr (PV-Anlage nichteingerechnet). Ein Massivwärmeabsorber im Keller speichert ganzjährig den solaren Wärmeüberschuss.

Nur einen Steinwurf entfernt vom Deutschen Theater in München gehört das Wohn- und Geschäftshaus in der Landwehrstraße 16 zu dem Blockrand, der die 1896 eröffnete Kulturstätte nahtlos umschließt, weshalb der klassische Bau im Stil des Neobarock auch nicht von der parallel verlaufenden Schwanthalerstraße einzusehen ist, von wo aus der Zugang durch eine Passage in der Häuserzeile erfolgt. Hier im...



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