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Ausgabe: 10-2009

Energetische Optimierung eines Reihenmittelhauses

Altbau auf Passiv getrimmt

Abb. 1

Das eigene Haus energetisch zu optimieren ist eine der schönsten Aufgaben für Architekten. So war es auch bei Beate Wolf, die sich und ihrer Familie ein Reihenmittelhaus im Münchener Stadtteil Fürstenried gekauft hat. Das Gebäude wurde 1960 in Ziegelbauweise erstellt mit der für die 60er-Jahre typischen schlichten und gradlinigen Architektur. Für die Architektin war klar, dass sie keinen Neubau auf der Wiese, sondern vorhandene Bausubstanz zeitgemäß und nachhaltig nutzen will.

Die Ausgangslage war gut: Ein trockener Keller, massives 30 cm breites Mauerwerk, SBt-Decken und zweischalige und damit schallschutzgünstige Trennwände zu den Nachbarhäusern. Eine gute Basis, um daraus ein Passivhaus zu generieren. Energetisch gesehen war das Bauwerk mehr als sanierungsbedürftig und es wurde viel getan, um zum einen modernes Wohnen, zum anderen ein energetisch hochwertiges...



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