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Bewertung von baulichen Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz

Hallo,

bei der Berechnung des sommerlichen Wärmeschutzes stoßen wir ja immer mehr auf Hürden die kaum überwindbar scheinen.
Eine davon ist für mich derzeit die Anrechenbarkeit von baulichen Maßnahmen.
Im Detail dreht es sich dabei um ein Lattenkonstrukt welches über feststehende Verglasung geführt werden soll. Es werden dabei ca. 60% verdeckt. Leider habe ich in den Normen dazu keine Lösung gefunden um die Verschattung berechnen zu können. Die Latten entsprechen nicht der Form einer Lamelle.
Hat jemand Erfahrung im Umgang mit solchen Maßnahmen. Im besten Fall mit Bezug auf eine Norm.

Beste Grüße
Datum: 17.06.2016 16:15:53

Re: Bewertung von baulichen Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz

...als feststehende Verschattung rechnen, analog zu z.B. gitterrostbelegten umlaufenden Stegen, oder durchbrochenen Vordächern. Der Prozentuale Anteil der Verschattung läßt sich anhand Nachbarbebauung, Orientierung etc ja ermitteln, damit kann man dann manuell ins Simulationsprogramm einsteigen.
Datum: 18.06.2016 17:29:04

Re: Bewertung von baulichen Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz

Hallo,

danke für die Einschätzung. So einfach geht das aber leider nicht. Ich brauch schon eine Grundlage auf der ich so einen Nachweis durchführen kann. Einfach zu sagen, dass 60% nicht durchlässig sind reicht hier meiner Meinung nach nicht aus. Hat jemand eine Grundlage aus der Norm?
Es ist ja keine Nachbarbebauung sondern eben das Lattenkonstrukt.

Grüße
Datum: 21.06.2016 07:58:30

Re: Bewertung von baulichen Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz

Ja, zum Glück ist in D noch nicht alles genormt und der Ingenieurverstand hat noch ein paar kleine Spielräume. Aber so eine Konstruktion läßt sich durchaus auch nachvollziebar, somit beweisbar abschätzen. Allerdings ist richtig, daß man nicht einfach den opaken oder reflektierenden Anteil ansetzen kann, vielmehr spielt aus der Abstand vom transparenten Bauteil und der Einstrahlungswinkel, sowie evtl. Verschattung durch Nachbarbebauung eine Rolle. Kann man, je nach erforderlicher Genauigkeit, manuell abschätzen (Sicherheitsvorhalt ansetzen), oder aber auf Basis der Geometrie und exakten Klimadaten simulieren (insbesondere, falls so ein Fall 10mal oder mehr im Jahr auftritt, mag sich die Software rechnen)
Datum: 21.06.2016 10:04:44

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