Hallo,
es geht um die Erweiterung bzw. den Ausbau eines bestehenden Gebäudes (§9(4) bsw. §9(5) der aktuellen EnEV 2014), in dem das Nachweisverfahren vom Standort des Wärmeerzeugers abhängig ist.
Angenommen, ein Gebäude wird um einen Anbau erweitert und im gleichen Zuge wird die Hülle des Bestandsgebäudes gedämmt und der Wärmeerzeuger (steht im Bestandsgebäude) wird ausgetauscht. Muss dieser Anbau nun nach §9(5) bilanziert werden, also mit neuem Wärmeerzeuger (Anforderungen wie ein Neubau) oder bezieht sich der Standort nur darauf, wenn der neue Wärmeerzeuger auch tatsächlich im Anbau steht?
Normal würde ich das Bestandsgebäude mit neuem Wärmeerzeuger nach §9(1) mittels 140%-Regel bilanzieren und den Anbau mittels Einzelbauteilnachweis nach §9(4)(Anforderungen nach Anlage 3) nachweisen. Ist dieses Vorgehen so richtig?