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Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Hallo,

seit Jahren kritisiere ich die rein formularausfüllende Tätigkeit von Energieberatern heftig, weshalb mich die Zunft als Nestbeschmutzer kritisiert.
Ebenfalls kritisiere ich weiterhin die gegenwärtige Föderpolitik von KfW, BAFA, welche lediglich auf Nachweisen auf dem unten Papier beruhen, nicht jedoch auf tatsächlichen, messbaren und nachweisbaren Ergebnissen!
Plötzlich werden tatsächliche Verbräuche im Rahmen der GEG Diskussion wichtigwink
Sicherlich nicht ganz zufällig, denn nur diese dürften im Vergleich tatsächlich förderfähig sein.
Der überwiegende Teil von ausgestellten Energieausweisen nach Realisierung des Neubauvorhabens, je nach zulässigem Nachweisverfahren (DIN 4108, 4701-10 bzw. 18599), ist rechtlich anfechtbar, sofern die Heizungsanlage nicht nachweislich nach a.R.T. und DIN erfolgt ist!

 


 

 

 

 

Datum: 18.09.2018 14:53:26

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Keinerlei Antworten?
Heftig peinlich für die Zunft der lediglich formularausfüllenden "Energieberater"!

 

Datum: 28.09.2018 10:34:36

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Hallo GESBB,
solange Sie die "Zunft" in "formularausfüllende Energieberater" und richtige Energieberater aufteilen und dann auch zuordnen:
- formularausfüllende Energieberater = "bedarfsorientierte ..."
- richtige = "verbrauchsorienterte ..."
macht's keinen Spass, zu diskutieren. Eine sachliche Wissensfrage:
"Plötzlich werden tatsächliche Verbräuche im Rahmen der GEG Diskussion wichtig" heisst was genau?

Mfg.
A. Deppe

Datum: 01.10.2018 17:10:14

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Die tatsächliche Energieeffizienz der jeweils verwendeten Anlagentechnik ist ausschlaggebend, nicht was lediglich auf dem bunten Papier des ausfüllenden "Energieberaters" steht.
Was sich heute im praktischen Betrieb messtechnisch relativ einfach, simpel und kostengünstig überprüfen lässt!

 

 

Datum: 02.10.2018 10:03:04

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Meine Frage war wohl missververständlich, dann nochmal anders:
Wer diskutiert in welchem Zusammenhang zum GEG, in welchem Kreise, "plötzlich"über "tatsächliche Verbräuche"?

Datum: 02.10.2018 15:32:27

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Die Federführung liegt merkwürdigerweise wohl beim BMWI.

Info

Was der GHI dazu bemerkt, ist schon sehr merkwürdig.
Bei Nachweisen ist das Referenzgebäude Vergleichsgrundlage. Für Wohnimmobilien meist nach 4108 u. 4701-10 geführt. Dabei ist die fachgerechte Anlagendimensionierung Voraussetzung.
Die Energieausweise von Neubauten nach Baufertigstellung sind zu >95% falsch, da idR keine korrekte Anlagendimensionierung vorliegt.
Streng genommen eine Baurechtsverletzung, die nicht geahndet wird.
Analog ist das für Verfahren nach 18599 zutreffend.

Datum: 06.10.2018 06:56:25

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Zähle mich zwar nicht zu der in Antwort 1 erwähnten Kategorie, aber gebe trotzdem einen Kommentar ab: Berwertung tatsächlicher Verbräuche macht erst dann Sinn, wenn die größte Stellschraube, der Nutzer, berechenbar wird. Also NIE!!!
Datum: 01.10.2018 16:33:46

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

Diese Antwort zeugt von wenig anlagentechnischer Fachkompetenz, die bei "Energieberatern" geradezu typisch ist.
Sinnfreie Ausflüchte, die scheinbar nicht nur von GU/GÜ/BT, sondern auch von angeblichen "Energieberatern" benutzt werden, um eigene Verantwortung auf den ahnungslosen Bauherren zu deligieren.
Absolut peinlich!
Dass Nutzerverhalten den Verbrauch bestimmt, ist unbestritten. Die tatsächliche Energieeffizienz der verwendeten Anlagentechnik ist hiervon jedoch unabhängig.
http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/gebaeude/energetische-gebaeude-optimierung.png


 

 

 

 

 

Datum: 02.10.2018 10:20:08

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

GESBB

Diese Antwort zeugt von wenig anlagentechnischer Fachkompetenz, die bei "Energieberatern" geradezu typisch ist.
.....

Lästern Sie ruhig weiter über "Energieberater", ich bin keiner. Als Bauphysiker gehört Energieberatung zwar dazu, aber ich bin nicht auf der KfW-Liste und strebe dies auch nicht an. Autogrammgeber für Förderanträge ist mir zu wenig!
GESBB.... Dass Nutzerverhalten den Verbrauch bestimmt, ist unbestritten. Die tatsächliche Energieeffizienz der verwendeten Anlagentechnik ist hiervon jedoch unabhängig.
Das ist wohl richtig, aber nicht Aufgabe des Energieberaters sondern des Fachplaners für Anlagentechnik und des zuständigen Bauleiters in der Überwachung. Der Energieberater muß mit diesen kooperieren. Und er arme "unwissende" Bauherr, oft Bauträger, hat damit wenig zu tun. Wer die Expertise nicht hat, muß sie sich extern beschaffen. Fakt ist, daß bei kleinen Gebäuden (bis 6 Wohneinheiten) bei gleicher Anlagentechnik durch Nutzerverhalten Abweichungen bis zu + - 25% entstehen. Wie der tatsächliche Verbrauch da zu Kriterium werden soll, erschließt sich mir nicht. 20 Wohneinheiten aufwärts bietet eine gewisse statistische Sicherheit, aber darunter? Anders ist es mit dem prognostizierten Verbrauch, der auf Basis einer genauen Heizlastberechnung ermittelt werden kann. Als Eingangswerte kommen da auch die errechneten Zahlen zur baulichen Hülle und zur Anlagentechnik zum Tragen.
Datum: 02.10.2018 12:41:42

Re: Tatsächliche Energieverbräuche plötzlich interessant?

„Das ist wohl richtig, aber nicht Aufgabe des Energieberaters sondern des Fachplaners für Anlagentechnik und des zuständigen Bauleiters in der Überwachung. Der Energieberater muß mit diesen kooperieren.“
Der Energieberater müsste kontrollieren! Zumindest dafür Sorge tragen, dass eine fachgerechte Anlagendimensionierung entsprechend den A.a.R.d.T. vorliegt.

„Wie der tatsächliche Verbrauch da zu Kriterium werden soll, erschließt sich mir nicht.“
Nicht Energiebedarf mit Energieverbrauch verwechseln.
Energieverbrauch = Anlagenaufwandszahl x Energiebedarf.
Die fachgerechte Anlagendimensionierung bestimmt die Anlagenaufwandszahl.

Schlechte Anlagen

Gute Anlagen

Der tatsächliche Energiebedarf, wo u.a. das Nutzerverhalten wirksam wird, lässt sich einerseits leicht vorab berechnen und andererseits im praktischen Betrieb mittels WMZ einfach überprüfen.
Bei Wärmepumpenanlagen sind die WMZ meist bereits enthalten/ integriert.
Wo ist das/welches Problem?

Datum: 06.10.2018 07:30:11

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