Ein Kunde hat ein Haus gekauft und möchte nun möglichst ökologisch sanieren, u.a. einen Pelletsofen mit Wassertasche einbauen. Laut BAFA bekommt man die Basisförderung für die Errichtung einer Biomasseanlage, wenn im Gebäude ein Heizungssystem vorhanden war; und, es muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Anlage bereits seit mindestens zwei Jahren installiert gewesen sein (Gebäudebestand).

Frage 1: Gilt die im Haus vorhandene Konstellation a) „Marmorheizplatten (also Strom) zur Luftbeheizung" + b) "Heizwasserboiler im Dachboden für Warmwasser“ als ein Heizungssystem?

Frage 2: Gibt es überhaupt 'Holzpelletsöfen mit Wassertasche', bei denen man zwar die Holzpellets händisch einfüllt, diese Öfen aber trotzdem als eine „automatisch beschickte Anlage“ bezeichnet und somit gefördert werden können? - Hinweis dazu: Laut der BAFA-Liste für förderfähige Biomasseöfen mit automatischer Beschickung und für händische Befüllung werden für letztere nur Scheitholz-, aber keine Holzpellets-Biomasseöfen genannt.

Danke im Voraus für Ihre aussagekräftigen und praxisrelevanten Rückantworten.