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"Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes nicht plausibel" bei BzA-Erstellung

Hallo Kolleg(inn)en,
wer hat folgende Erfahrung ebenfalls gemacht:
Seit ca. 2 Jahren bilanziere ich auch Wohngebäude grundsätzlich nur noch nach DIN V 18599 und den unteren Gebäudeabschluss nicht mit Fx-Faktoren, sondern nach DIN 13370. Und grundsätzlich gibt es (fast) kein Effizienzhaus, für das ich nicht den detaillierten Wärmebrückennachweis rechne (aufwendig, aber lohnt sich IMMER für beide Seiten).
Seitdem habe ich aber das Problem, dass in etwa der Hälfte aller Fälle bei der Generierung der BzA (egal ob Neubau oder Sanierung) im KfW-System die o.g. Meldung "Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes nicht plausibel" erscheint. Es geht mir wirklich langsam auf den Senkel...
Ich habe versucht, die Ursache herauszufinden:
Häufig ist es dann, wenn sich unter dem Gebäude eine Tiefgarage befindet oder die Gebäudegeometrie etwas ungewöhnlicher ist. Stelle ich die Berechnung auf die Altnormen um und lade dann das damit neu generierte XML nochmal hoch, gibt es dieses "Plausibilitätsproblem" nicht, obwohl die Kennwerte fast gleich sind. Nur: Ich sehe es nicht ein, wieder nach 4108/4701 zu bilanzieren, bloß weil das KfW-Tool es nicht checkt. Die Anleitung der KfW, wie in solchen Fällen zu verfahren ist, ist für die Füße. Für einen solchen Unsinn habe ich keine Zeit.
Deswegen würde mich interessieren, wie Ihr damit umgeht. Ich habe eine pragmatische Lösung gefunden, die ich jetzt aber erstmal nicht verraten will, zumindest nicht öffentlich...
Viele Grüße
Frank-Stefan Meyer
Datum: 15.08.2018 22:10:51

Re: "Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes nicht plausibel" bei BzA-Erstellung

Nachtrag:
Ich hatte mittlerweile etliche PNs und Telefonate mit anderen Sachverständigen zu dem Thema: Sehr vielen geht es ähnlich. Sobald eine Tiefgarage oder ein getrennt zu bilanzierendes NWG darunter ist oder sonst die Gebäudegeometrie etwas vom "Standard" abweicht, versagt der Plausibilitätscheck der KfW. Und manchmal tut er es auch bei ganz normalen MFH, wenn man sie nach DIN 18599 rechnet.

Das ist sehr ärgerlich, weil es Zeit und damit Geld kostet und die KfW-Erläuterungen dazu vollkommen unbrauchbar sind: Wer bitte schickt den seinen ganzen Sch... dorthin und wartet 2 Wochen, bis das händische Verfahren durch ist???

Fazit für mich: Ich wende eine pragmatische Lösung an, die, wie ich feststellen konnte, auch (fast) alle anderen anwenden, bei der der Plausibilitätscheck dann auswirft, der PE-Bedarf sei in einem "grenzwertigen Toleranzbereich" und die KfW würde sich vorbehalten, die Berechnungen genauer zu prüfen. Sollen sie doch, wenn sie sonst nichts zu tun haben...

Viele Grüße
Frank-Stefan Meyer
Datum: 07.09.2018 18:42:05

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