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KFW- Effizienzhaus Vereinfachung Kellerabgang

Hallo,mittlerweile dürfen Kellerabgänge übermessen werden. Dennoch stellt sich für mich für einen konkreten Fall vom vergangenen Herbst die Frage, ob die Vereinfachungen (Zuschläge bei Transmissionswäreverlust und Volumen) für Kellerabgänge auch bei der Berechung für die Anträge eines KFW-Effizienzhauses zulässig sind? Danke für die Antwort.

Datum: 03.02.2010 19:27:57

Re: KFW- Effizienzhaus Vereinfachung Kellerabgang

Hallo. Ich gehe mal davon aus, es handelt sich um ein Bestandsgebäude.
Die KfW weisst bei den Technischen Mindestanforderung auf die Regeln zur Datenaufnahme .... des BMVBS hin. Desweiteren sind Ausweise (für die KFW) auf der Grundlage des Bedarfs ENEV §18 zu erstellen. Dieser §18 verweisst auf §9 2 wo ja die Anwendung der Vereinfachung, also auch die Treppenabgänge zu Kellern, als mögliche Berechnungsgrundlage verankert sind.

So würde ich es machen.

Was mich aber interessiert, wie denn die Vereinfachung praktisch aussieht? Wird denn die Fläche des abganges einfach z.B. zum Wohnzimmer dazugezählt, das Volumen vernachlässigt? (Der TExt: " Zuschlag von 50 W/K pro Kellerabgang auf den
Transmissionswärmeverlust HT
Volumenerhöhung: ΔVe = 35 m3⋅je Kellerabgang" steht ja in der neuen Vereinfachten Fassung 2009 nicht mehr dabei!!)




ST
Datum: 04.02.2010 13:16:51

Re: KFW- Effizienzhaus Vereinfachung Kellerabgang

Hallo Herr Suchanek,

stimmt, es handelt sich um ein Bestandsgebäude. Nach der neuen EnEv dürfen Kellerabgänge, soweit ich das verstanden habe, einfach übermessen werden, d.h. die Kellerdecke wird hier "virtuell" über den Kellerabgang geführt. Leider muss ich gestehen habe ich meine Berechnung vergangenen Oktober gemacht, so dass mir die Änderung in diesem Zusammenhang nicht aufgefallen sind. In meiner Berechnung ist entsprechend der Kellerabgang mit 50 W/K und Volumenerhöhung um 35 m³ noch berücksichtigt. Dies sowohl im tatsächlichen als auch dem Referenzgebäude. Prompt kam jetzt die Rückfrage der KFW dass die Ergebnisse für das Referenzgebäude für sie nicht nachvollziehbar sind. Daher meine Anfrage. Bezüglich der Enev ist es ja auch so, dass ich im Bestandsgebäude einen Holzeinzelofen einrechnen kann, während die KFW diese für Ihre Berechnungen nicht anerkennt, da nicht sicher gestellt werden kann, dass dieser auch tatsächlich in dem angesetzten Maße genutzt bzw. betrieben wird.
Scheint so, als ob ich der KFW geänderte Werte zukommen lassen muss auch mit neuem Volumen. Irgendwie unangenehm der Gedanke.
Datum: 05.02.2010 18:34:03

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