Dossier

Nichtwohngebäude

Im Vergleich zu Wohngebäuden sind Nichtwohngebäude in der energetischen Betrachtung komplexer, weil andere Normen zum Einsatz kommen, weil sie anders ausgestattet sind und vielfältiger genutzt werden.Nicht nur die Einsparpotenziale sind in vielen dieser Gebäude hoch, auch für Energieberater sind sie ein lukratives Geschäftsfeld. Mehr dazu lesen Sie hier in diesem Dossier und im Dossier DIN V 18599.

GEB 02-2018

Energieberater fragen, Experten antworten

Praxiswissen zur Bilanzierung von Nichtwohngebäuden Im Rahmen einer exklusiven Kooperation mit dem Informationsportal „Energetische Gebäudebilanzierung“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) veröffentlichen wir Fragen und Antworten zu verschiedenen Themenbereichen der Energieberatung. In dieser Ausgabe geht es um Nichtwohngebäude. Jan Karwatzki, Bert Oschatz, Lutz Dorsch

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GEB 02-2018

H2 Power to Gas

Rastanlage der Zukunft Rund 30 Kilometer vor München entstand an der A9 im letzten Jahr mit der neu gebauten Tank- und Rastanlage Fürholzen West ein Pilotprojekt, das die Synergieeffekte zwischen energieeffizientem Gebäudekonzept und regenerativer Betankung des Individualverkehrs aufzeigt. Rund 7200 m2 Photovoltaikfläche und ein mit Wasserstoff betriebenes Blockheizkraftwerk versorgen die Anlage ganzjährig mit Solarstrom, der auch an den Zapfsäulen die Batterien der Elektroautos auflädt. Kern des Konzeptes ist die Speicherung des Solarstroms als flüssiger Wasserstoff, was zu jeder Tages- und Nachtzeit den regenerativ erzeugten Strom verfügbar macht und den Energie Plus Standard sichert. Claudia Siegele

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GEB 11-2017

Energie-Check-in

Energieeffizienzpotenziale bei Hotels  Die Rentabilität von Hotels spielt in Anbetracht des wachsenden Wettbewerbs eine immer wichtigere Rolle, wobei auch die Energieeffizienz der Immobilien selbst verstärkt in den Fokus der Hotelbetreiber und Investoren rückt. Während die gesetzlichen Anforderungen an Gebäude komplexer werden und weiter steigen, bleiben in der Hotelbranche bislang viele Prozesse und Ansprüche unverändert. Der Hotelgast erwartet weiterhin ein hohes Maß an Komfort hinsichtlich Qualität und technischer Ausstattung der Zimmer. Der Hotelbetreiber muss diesen Erwartungen gerecht werden und gleichzeitig betriebswirtschaftlich effizient agieren – ein durchdachtes Energiekonzept kann sich nachhaltig positiv auswirken. Gesa Rohwedder, Markus Treiber

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GEB 06-2017

Eimer und Riegel

Empfangs- und Bürogebäude als Nullenergiehaus Nach mehr als 20 Jahren hat es die Firma Sto geschafft, mit ihrem neuen Empfangs- und Bürogebäude den städtebaulichen Schluss-Stein des von Michael Wilford erarbeiteten Masterplans von 1993 auf ihrem Firmengelände in Stühlingen zu setzen. Heraus kam ein qualitätsvolles Potpourri an firmeneigenen Entwicklungen, das mit Eimer und Riegel architektonisch beeindruckend in Szene gesetzt und energieeffizient konzipiert wurde. Claudia Siegele

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GEB 06-2017

So klappt’s mit dem Antrag

Tipps für die KfW-Förderung von Nichtwohngebäuden Vor rund zwei Jahren wurden die KfW Effizienzhaus-Standards für Nichtwohngebäude eingeführt. Jetzt zieht die KfW eine positive Bilanz. Die Förderung wird im Markt gut angenommen. Seit einiger Zeit wurde nun auch ein Qualitäts-Sicherungs-System aufgebaut. Hier erfahren Sie die ersten Erkenntnisse daraus und erhalten Tipps für die Berechnung zur Antragstellung. Petra Bühner

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GEB 11-2016

Moderne Technik im historischen Kleid

Energiekonzept des Humboldt Forums in Berlin Mit dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses wird ein besonderes Kapitel in der mehr als 500-jährigen Geschichte dieses Monumentalbaus aufgeschlagen. Hinter der rekonstruierten Fassade steckt ein zeitgemäßes energetisches Konzept, das den Primärenergiebedarf der EnEV 2009 um 30 % unterschreitet und für die Hülle einen Wärmeschutz vorsieht, den sich die Monarchen der ersten Schlossgeneration in kalten Wintern gewünscht hätten. Die im Humboldt Forum einziehenden Museen stellen zudem hohe Anforderungen an das Raumklima. Hans-Dieter Hegner

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Zwar gibt es immer mehr Schulen, die einen sehr hohen Effizienzstandard aufweisen, allerdings mehrten sich parallel dazu auch die Beschwerden aufgrund schlechter Raumluftqualität. Um diesem sich abzeichnenden schlechten Image entgegenzuwirken, wurden in dem Projekt „Passivhausschulen werden aktiv“ das Nutzerverhalten und das Raumklima an 27 energieeffizienten Schulen untersucht.

GEB 11-2016

Die richtigen Lehren ziehen

Raumklima und Nutzerverhalten in Hocheffizienzschulen Das Pariser Klimaabkommen lässt sich nur dann erfolgreich umsetzen, wenn wir klimaneutrale Gebäude errichten oder den in die Jahre gekommenen Bestand entsprechend sanieren. Andererseits klagen viele Nutzer über das Raumklima, speziell in besonders effizienten, automatisierten Schulen und Verwaltungsgebäuden. Die Klimaneutralität lässt sich indes nicht gegen den Widerstand der Nutzer durchsetzen. Um dieses Problem zu lösen, hat die Nationale Klimaschutzinitiative ein Projekt gefördert, das sich mit der Schnittstelle von Technik und Nutzerverhalten auseinandersetzt.  Michael Brieden-Segler

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1 Bei der Sanierung dieses Kirchenraums wurde die Warmluftheizung durch eine Fußbodenheizung ersetzt. Statt warme Luft in den Raum zu blasen, wird die Wärme gleichmäßig über die Bodenfläche an den Kirchenraum abgegeben. Das Raumklima ist dadurch konstanter als zuvor. Außerdem unterstützt die Trägheit der Flächenheizung die langsame Temperaturveränderung im Kirchenraum von max. 1 K pro Stunde.

GEB 05-2016

Klimabedingte Schäden vermeiden

Beheizung von Kirchen – Teil 2 In den seltensten Fällen sind grundlegende Änderungen an der Heizungsanlage einer Kirche oder an ihrer Gebäudehülle möglich. Wirtschaftliche Überlegungen und die bauphysikalischen Gegebenheiten setzen enge Grenzen. Dennoch gibt es sinnvolle Maßnahmen, mit denen die Behaglichkeit für Kirchenbesucher verbessert und der Heizenergieverbrauch verringert werden kann. Christian Dahm

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GEB 04-2016

Grundlagen zur Lüftungsplanung

Außenluftvolumenströme bei Nichtwohngebäuden festlegen Beim Erstellen eines Lüftungskonzepts müssen Hygiene, Komfort, Funktionalität, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Ein wichtiger Punkt im Lüftungskonzept ist die Festlegung des Außenluftvolumenstroms. Von besonderer Bedeutung für die Nutzerakzeptanz sind die Konzentrationen von Kohlendioxid und Schadstoffen sowie die Raumluftfeuchte und thermische Lasten. Jürgen Veit

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GEB 04-2016

Die Kaaba von Lustenau

Ein Bürohaus (fast) ohne Technik – geht das? Als die Vorarlberger Vorzeige-Architekten Baumschlager Eberle vor zwei Jahren in Lustenau ihr selbst konzipiertes Bürogebäude bezogen, ging ein Raunen durch die Branche: Kann man ein Bürohaus bauen und darin ganzjährig in behaglichem Klima arbeiten, das ohne die drei zentralen technischen Bausteine Heizung, Lüftung und Kühlung auskommt? Nach zwei Jahren Betriebserfahrung lässt sich nun eine erste (positive) Bilanz ziehen.  Matthias Hüttmann, Klaus Siegele

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GEB 04-2016

Effiziente Visitenkarte

Nichtwohngebäude in Holzmassivbauweise  Die neue Werkhalle einer Firma für Werbetechnik und Beschriftungen fällt nicht allein wegen ihrer soliden Architektur aus dem Rahmen des Üblichen, was man in deutschen Gewerbegebieten so antrifft: Mit PV-Anlage, Röhrenkollektoren, Sole-Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Erdkollektor versteckt sich hinter der mit Lärchenholz und Wellblech bekleideten Fassade ein durchdachtes energetisches Konzept. Der wärmebrückenoptimierte Nichtwohnungsbau erreicht den KfW-55-Standard und versteht sich als erfrischender Gegenpol zu den vielen gesichtslosen Hallenbauten in Sandwichbauweise mit Infrarotheizungsstrahlern an der Decke. Klaus Siegele

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1 Kirchen sind sehr spezielle Gebäude, ihre Architektur ist nicht mit „normalen“ Bauten vergleichbar. Umso wichtiger ist für die ehrenamtlich Aktiven der Kirchengemeinden eine gute, qualifizierte Energieberatung, die engagierten Laien die komplizierten bauphysikalischen Bedingungen verständlich macht.

GEB 04-2016

Außergewöhnliche Werte

Beheizung von Kirchen – Teil 1 Die Kirche ist ein Sonderfall, der sich nicht mit anderen Gebäuden vergleichen lässt. Zudem beeinflussen Alter, Bauweise, verwendete Baumaterialien, Nutzung und Denkmalwert die Möglichkeiten der baulichen Gestaltung und die Anforderungen, die an das Raumklima gestellt werden. Eine „goldene Regel“, wie sie beheizt werden sollen, kann es daher nicht geben. Jede Kirche muss individuell betrachtet werden. Christian Dahm

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Das Rechnersystem L-CSC setzt eine effiziente Kühlung und handelsübliche Grafikkarten ein. Auf der Weltrangliste der energieeffizientesten Höchstleistungscomputer „Green 500“ belegt er den dritten Platz.

GEB 04-2016

Hardware und Gebäude aufeinander abstimmen

Energieeffizienz in Rechenzentren Werden bei der Modernisierung oder beim Neubau von Rechenzentren alle Systeme – von der IT-Hardware des Rechenzentrums über die Klima- und Lüftungstechnik bis zur Sicherheitstechnik – in die Planung mit einbezogen, lassen sich erhebliche Effizienzpotenziale erschließen. Uwe Manzke

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GEB 04-2016

Enorme Potenziale

KfW-Fördermöglichkeiten für Nichtwohngebäude Im Laufe des vergangenen Jahres hat die KfW ihr Förderangebot für Nichtwohngebäude im Neubau und Bestand deutlich erweitert. Gefördert werden nicht nur KfW-Effizienzhäuser, sondern auch Einzelmaßnahmen. Hier lesen Sie, was bei der Bilanzierung zu beachten ist, wie gemischt genutzte Gebäude zu bewerten sind und was konkret gefördert werden kann. Petra Bühner

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GEB 11-2015

Große Nachfrage vor dem Stichtag

Neues Geschäftsfeld Energieaudit Die EU-Energieeffizienzrichtlinie verpflichtet große Unternehmen zu einem Energieaudit. Dabei handelt es sich um eine Energieberatung, die sich auf alle Standorte, Gebäude, Prozesse, Anlagen oder auch den Fuhrpark bezieht. Durch den Stichtag am 5. Dezember 2015 besteht derzeit ein großer Bedarf. Hier erfahren Sie, warum Energieaudits ein interessantes, anspruchsvolles und zugleich lukratives Tätigkeitsfeld für Energieberater sein können. Jan Karwatzki

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GEB 10-2015

Neue Kategorie Nichtwohngebäude

Energieeffizienz-Expertenliste bekommt ab Oktober Zuwachs Die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes wurde erweitert. Voraussichtlich ab Oktober können sich auch Experten eintragen, die KfW-Effizienzhäuser im Nichtwohngebäudebereich planen und in der Umsetzung begleiten. Der Eintrag ist zunächst noch freiwillig. Durch den Eintrag von Nichtwohngebäude-Spezialisten können Immobilieneigentümer in diesem Bereich künftig schnell Experten für ihr Neubau- oder Sanierungsvorhaben finden. Hier erfahren Sie, was die Experten analog zu den bereits bestehenden Programmen des BAFA und der KfW an Berufsqualifikationen, Weiterbildungen oder Referenzen vorweisen müssen.

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1 Ab August 2015 werden auch Einzelmaßnahmen mit einem Tilgungszuschuss von 7,5% des Kreditbetrages, maximal 3750 Euro pro Wohneinheit gefördert (152). Außerdem werden die (Tilgungs-)Zuschüsse für die KfW-Effizienzhäuser um 5 Prozentpunkte erhöht, sowohl in 151 als auch in 430.

GEB 07-2015

Was geht, was bleibt, was kommt?

Anstehende Änderungen in den KfW-Förderprogrammen Die verschärften Höchstwerte der EnEV, die ab Januar 2016 greifen, werfen ihre Schatten voraus. Denn das wirkt sich auch auf die Angebote der KfW Förderprogramme aus. Hier bekommen Sie einen Überblick über die anstehenden Änderungen. Britta Großmann

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GEB 07-2015

Die „Null“ braucht Platz

Nullenergiebauweise bei Nichtwohngebäuden Prinzipiell ist es eine gute Idee, dass Gebäude ihren Energiebedarf selbst erzeugen und sich zumindest bilanziell gesehen übers Jahr keine Unterdeckung ergibt. Was bei einem Einfamilienhaus gut funktioniert, kann jedoch bei einem mehrgeschossigen Gebäude schwierig werden. Die Untersuchung an einem typischen Bürogebäude zeigt, dass der Nullenergiestandard bei Nichtwohngebäuden nur erreichbar ist, wenn auf dem Dach oder an der Fassade ausreichend Fläche für die PV-Anlage vorhanden ist.  Jörn Krimmling, Ondrej Flanderka

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Gebäude des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz in Hannover

GEB 06-2015

Beeindruckender Einsparerfolg

Heizungsoptimierung im Niedersächsischen Ministerium Im Gebäude des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz in Hannover sollte die Heizungsanlage optimiert werden. Das Ziel: Energie sparen, bestehende Anlagenprobleme lösen und die Heizwärmeversorgung im Gebäude verbessern. Das Büro Energie Ingenieure aus Hannover hat sich im vergangenen Jahr dieser Aufgabe angenommen und wurde selbst von den guten Ergebnissen überrascht. Britta Großmann

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GEB 06-2015

Geschäfte mit Geschäften

Energieschlucker Nichtwohngebäude Zwar liegt der Anteil der Nichtwohngebäude, gemessen am gesamten Gebäudebestand, bei nur rund 12,6 % – allerdings verschlingen Büros, Industrie- und Gewerbegebäude weit mehr als ein Drittel des Gebäudeenergiebedarfs in Deutschland. Der aktuelle dena-Gebäudereport 2015 widmet den Nichtwohngebäuden trotz unzureichender Datenlage erstmalig ein Kapitel und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen, die insbesondere für Energieberater von Interesse sind und ein aussichtsreiches Geschäftsfeld versprechen – wenn man sich spezialisiert und einen guten Draht zu den Entscheidern und Investoren findet. Christian Stolte

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GEB 03-2015

Große und kleine Stellräder

Studie zur Energieeffizienz von Industriehallen Nicht nur im Wohnungs- und Objektbau, sondern auch bei Industriehallen können Energieberater durch geschickte Kombination von Dämmstandard, Heizungsanlage und Beleuchtungssystem signifikante energetische Einsparpotenziale bewirken. Eine Studie des EcoCommercial Building Programms hat am Beispiel eines fiktiven Muster-Industriegebäudes verschiedene Varianten durchgerechnet und die Wirtschaftlichkeit der Investitionen untersucht. Klaus Siegele

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Frage des Monats

Die KfW hat im April die Konditionen der KfW-Programme Energieeffizient Sanieren (151/152) und Energieeffizient Bauen (153) geändert. Sind diese Programme für Ihre Kunden noch attraktiv?

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Wissenscheck

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