Dossier

KWK

Die Kraft-Wärme-Kopplung ist eine zukunftsfähige Art der Energieerzeugung. Dezentral können Strom und Wärme direkt vor Ort erzeugt werden, sowohl im Neubau als auch in der Modernisierung. Gleichzeitig kann der Primärenergiebedarf eines Gebäudes reduziert werden.

Viele Unternehmen setzen auf eigene Energieversorgung. Sie sehen sich dabei mit immer komplexeren bürokratischen Herausforderungen konfrontiert.

GEB 04-2019

Fallstricke im Energierecht meiden

Vorsicht bei KWK-Anlagen zur Eigenversorgung Wer mit einer KWK-Anlage Strom und Wärme erzeugt, muss etliche energierechtliche Vorgaben beachten. Kompliziert wird es, wenn selbst erzeugter Strom auch an Dritte geliefert wird, was nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist. Bevor Betreiber ihre Daten an das Marktstammdatenregister melden, empfiehlt sich eine sorgfältige Prüfung der Angaben. 

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Derzeit gibt es bei den Brennstoffzellen-Heizgeräten (bis 1,5 kWel) nur zwei Unternehmen, die jeweils mehr als 1000 Einheiten verkauft haben: Solidpower und Viessmann.

SBZ 14-2018

Der letzte Hoffnungsträger: die Brennstoffzelle

Mikro-KWK-Systeme und Gaswärmepumpen: Marktentwicklung, Akteure und Geräte Vor dem Hintergrund der Energiewende, der Dekarbonisierung und der CO2-Reduktionsziele der Bundesregierung galten Mikro-KWK-Anlagen (auf Motor- und Brennstoffzellenbasis) sowie Gaswärmepumpen als Hoffnungsträger und nächste Evolutionsstufe der Gasheiztechnik im Eigenheimbereich. So war es nicht verwunderlich, dass ab 2010/2011 zahlreiche Hersteller offensiv die Entwicklung dieser „Gas-Plus-Technologien“ vorantrieben oder in den Markt einführten. Doch haben sich die hohen Erwartungen erfüllt? Wie sieht der Markt im Jahr 2018 aus? Und ist die Brennstoffzelle tatsächlich auf dem Weg zum Massenprodukt? Die SBZ hat recherchiert und zum Teil Erstaunliches herausgefunden. Jürgen Wendnagel

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1 Etwa 19 000 Haushalte in Hanau und Großkrotzenburg hängen am Fernwärmenetz – weil das Großkraftwerk Staudinger nun wegen des Stromüberschusses aus regenerativen Energieträgern über die Sommermonate abgeschaltet wird, sind die daran angeschlossenen Stadtwerke gezwungen, auf Quartiers- und Insellösungen umzusteigen, damit die Wärmeversorgung sichergestellt bleibt. Das Abschalten von Kohlekraftwerken hat demnach Auswirkungen, die auf politischer Ebene noch nicht in Gänze erkannt wurden und daher bislang in Gesetzen und Verordnungen ungelöst sind.

GEB 04-2018

Grüner Strom liefert keine Wärme

Der Kohleausstieg und die Folgen Vor dem Hintergrund der Energiewende steht die Kohleverstromung in der Kritik – nach der Kernkraft stehen nun schrittweise Kohlekraftwerke vor dem Aus. Stattdessen sollen zukünftig die erneuerbaren Energien Wind und Sonne den Strom liefern – bleibt die Frage: Wie kommen die Fernwärmeversorger ihrer Lieferverpflichtung nach, wenn die Kraft-Wärme-Kopplung keine Abwärme mehr produziert, weil Großkraftwerke außer Betrieb genommen werden? Werner Dorß

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1 Seit 2012 ist die Strom- und Wärme-Erzeugung aus KWK-Anlagen in Deutschland auf gleichbleibendem Niveau, während sie in den vorangegangenen Jahren leicht gestiegen war.

GEB 02-2017

Mehr Klarheit für BHKW-Betreiber

Förderung nach dem KWKG 2016 Lange Zeit war unklar, welche Rahmenbedingungen für die Förderung neuer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen nach dem KWKG 2016 gelten. Am 24. Oktober 2016 einigten sich die Europäische Union und der Bund über die Fördersätze des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes. Florian Anders

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GEB 01-2016

Umfassende Energievorsorge

KWK-Anlage liefert Wärme und Strom für ein Krankenhaus  Mit der Investition von rund 750 000 Euro in ein neues Heizanlagenkonzept mit BHKW, einem Brennwert- und zwei NT-Kesseln spart die Mara Klinik in Bielefeld in den ersten drei bis vier Jahren jährlich rund 200 000 Euro an Energiekosten ein. Die KWK-Anlage produziert übers Jahr rund 60 % des Strombedarfs auf dem Klinikareal und stellt alleine bereits 40 % des Wärmebedarfs – den Rest liefern die drei Heizkessel. Die Sanierung der Heizanlage erfolgte bei laufendem Klinikbetrieb und war nur mit einem minutiös eingehaltenen Bauzeitenplan umsetzbar. Klaus Siegele

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Sorgfältige Planung ist eine Grundvoraussetzung für ein reibungsloses Zusammenspiel aller Komponenten und einen rentablen BHKW-Betrieb.

GEB 01-2016

Wärme und Strom nach Plan

BHKW-Planungssoftware hilft bei der Auslegung von Blockheizkraftwerken und bei der Anlagenoptimierung. Darüber hinaus lässt sich mithilfe solcher Programme ermitteln, welche Kombinationen mit anderen Systemen zur Wärme- und Energiegewinnung sinnvoll sind. Der tabellarische Produktvergleich zeigt, worin sich die einzelnen Programme unterscheiden. Marian Behaneck

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GEB 01-2016

Geänderte Förderung für KWK-Strom

Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes Im Dezember hat der Bundestag das neue Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz beschlossen. Gegenüber dem Gesetzesentwurf hat sich einiges geändert. Manche dieser Änderungen werden als Verbesserungen gelobt, an anderen Stellen wird bedauert, dass Vorschläge des Bundesrates und der Sachverständigen nicht übernommen wurden. Sabine Riethmüller

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GEB 10-2015

Perspektive Gasbrennwert-Nachfolge

Erfahrungen aus der Markteinführung der Brennstoffzelle Seit April des vergangenen Jahres bietet Viessmann ein Brennstoffzellen-Heizgerät an, erstmals weltweit als Serienprodukt. Wir haben Walter Bornscheuer, Leiter Technologie bei Viessmann, gefragt, wie das Gerät funktioniert und welche Erfahrungen Viessmann beim Markteintritt mit dieser jungen Technologie gemacht hat. Britta Großmann

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GEB 06-2015

Wie misst man das Gift?

Mini KWK contra Gas- und Dampfkraftwerk (GuD) Die Autoren des Beitrags „Die Dosis macht das Gift“ stellten in GEB 04-2015 die Förderung von Mini-KWK infrage, weil diese nur in Ausnahmefällen wirtschaftlich sei und nicht dem Klimaschutz dient. Zu dieser Ansicht kann man nur gelangen, wenn der Wärmesektor sowie die aktuellen Entwicklungen auf dem Stromsektor völlig außer Acht gelassen werden. Ein wirksamer Klimaschutz ist ohne die Nutzung der riesigen Abwärmepotenziale aus der Stromerzeugung zum heutigen Zeitpunkt undenkbar.  Christian Neumann, Dr. Jörg Lange, Martin Ufheil

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GEB 04-2015

Die Dosis macht das Gift

Mini-KWK contra Gas- und Dampfkraftwerk Die Bundesregierung hat zum 1. Januar 2015 die Förderung für KWK-Anlagen im kleinen Leistungsbereich angehoben. Viele Fachleute sehen allerdings im Einsatz von Mini-BHKW wenig Sinn zur Minderung von CO2-Emissionen. Die Autoren gehen der Frage nach, ob die weitere Förderung von Mini-KWK sinnvoll ist. Ann-Christin Janßen, Adrian Schünemann, Prof. Dr.-Ing. Kati Jagnow, Prof. Dr.-Ing. Dieter Wolff

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1 Die Wirtschaftlichkeit von BHKW hängt von vielen Variablen ab. Für Krankenhäuser lohnt sich die Investition durch hohe Renditen; für Wohngebäude kann in den meisten Fällen keine Wirtschaftlichkeit nachgewiesen werden.

GEB 01-2015

Bürokratie hemmt dezentrale Stromerzeugung

Mini- und Mikro-KWK-Anlagen müssen künftig nicht nur besser zum Gebäude passen, Betreiber werden auch angehalten, möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen. Dies erfordert eine neue Herangehensweise bei der Dimensionierung der KWK-Geräte und der Wärmespeicher. Energiewirtschaftler empfehlen, kommende Veränderungen am Strommarkt, beispielsweise Smart-Grid-Funktionen, schon jetzt mit einzuplanen. Wolfgang Schmid

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