Dossier

Fenster/Glas

Im Sommer sollen sie die Wärme draußen halten, im Winter drinnen. Die Auswahl der geeigneten Fenster zwischen Wärmeschutz und Sonneneintrag ist ein wichtiger Bestandteil eines Energiekonzeptes.

GEB 03-2018

Der Schnellkochtopf-Effekt

Schimmel im Falz Das Problem mit Schimmelpilz im Fensterfalz ist schon viele Jahre bekannt. Die Ursache des Kondensat-Ausfalls im Fenster-Falz ist in erster Linie der nicht abgeführte Dampfpartialdruck innerhalb des Gebäudes – ein Phänomen, dessen Ursachen sich mit dem Schnellkochtopf vergleichen lassen. Hier lesen Sie, warum es zu Schimmel oder sogar Eisbildung kommen kann und welche Gegenmaßnahmen es gibt. Jürgen Sieber

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GEB 03-2018

Wirtschaftliches Tauschgeschäft?

Wann lohnt sich der Einbau neuer Fenster? Der Austausch der Altfenster gehört neben der Installation einer neuen Heizung und dem nachträglichen Dämmen der Hülle zu den häufigsten Einzelmaßnahmen bei der energetischen Sanierung. Dabei stellt sich in vielen Fällen die Frage: Rechnet sich das überhaupt, und wie viel Energie lässt sich damit einsparen? Eine von zwei Verbänden herausgegebene Studie zeigt die Verteilung der verschiedenen Fenstertypen im Wohnungsbau auf und hat daraus das energetische Einsparpotenzial analysiert und die Wirtschaftlichkeit beim Fenstertausch berechnet. Claudia Siegele

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GEB 03-2018

Das bisschen Feuchtehaushalt …

Integration der Fenster in das Lüftungskonzept  Die Energieeffizienz eines Gebäudes hängt maßgeblich von seiner Dichtheit ab – und damit steigt zugleich die Relevanz eines funktionierenden Lüftungskonzeptes, denn irgendwie muss ja Frischluft ins Gebäude und verbrauchte und mit Feuchte angereicherte Luft nach draußen strömen können. Veränderte Luftströmungen durch Flächenheizungen und hermetisch geschlossene Fugen erhöhen im Wortsinn den Druck auf die Fenster, erkennbar an der Kondensatbildung im Falz und an den Scheibenrändern. Claudia Siegele

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GEB 06-2017

Wissen in Können verwandeln

Vermeidung von Schimmelbefall am Fensteranschluss  Tausendmal gehört: Damit kein Schimmel entsteht, muss man Dauerfeuchte verhindern. Wenn es aber an die Detailplanung und Ausführung etwa von Fensteranschlüssen geht, stößt man oft auf erstaunliche Unkenntnis und vielfältige Unsicherheiten. Zeitdruck auf der Baustelle, unzureichende Planung und ein unkoordinierter Ablauf der Gewerke machen es nicht besser. Zeit also, ein paar Klassiker, warum man immer wieder mit Schimmel zu kämpfen hat, aus der Sicht eines Anwendungstechnikers und eines Dozenten für den GIH zu beleuchten. Andreas Zimmermann, Wolfram Kommke

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1 Immer wieder übersehen – und doch bei jedem Fenstereinbau präsent: Das sogenannte „Gewerkeloch“ an der unteren Fensterrahmenecke auf Höhe der Fensterbank. Und immer die gleiche Frage – wer ist für das Schließen dieses Lecks verantwortlich? Der Fensterbauer, der Stuckateur? Und wie schließt man das Loch dauerhaft?

GEB 04-2017

Klein, aber oje!

Das Gewerkeloch – undichte Stelle beim Fenstereinbau Über den fachlich korrekten Einbau von Fenstern und Türen sowie die dichte Ausbildung der Anschlüsse finden sich detaillierte Angaben in diversen Richtlinien. Allerdings bleibt dabei eine kleine Schwachstelle außer Betracht, die insbesondere in Holzbaukonstruktionen erheblichen Schaden anrichten kann: Am unteren Fensteranschluss verbleibt aufgrund der Profilgeometrie der Rahmen ein kleines Loch, das sich nur unzureichend mit klassischen Dichtstoffen kitten lässt. Die Alternative ist eine zweite Wasser führende Ebene unter der Fensterbank vor dem Einbau der Fenster. Jürgen Waßermann, Markus Blau

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GEB 04-2017

Geneigt ist anders

U-Werte geneigter Verglasungen Die Ug-Werte geneigter Verglasungen sorgen in Fachkreisen immer wieder für Diskussionen – obwohl das Thema keineswegs neu ist. Immer wieder stellen Rechtsstreitigkeiten und Gutachten die bisherige Praxis der Branche infrage, die U-Werte nur für senkrechte Verglasungen anzugeben. Tatsächlich ergeben sich bei geneigten Scheiben aus physikalischen Gründen höhere Ug-Werte bei Mehrscheiben-Isolierglas, die ein Energieberater kennen und bei größeren geneigten Glasflächen beachten sollte. Michael Rossa

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GEB 04-2017

Im Schatten der Effizienz

Energieeinsparung mit Rollläden als temporärer Wärmeschutz (TWS)  Der Einbau neuer Fenster sowie die Dämmung der Außenwand und des Daches gehören zu den effektivsten Maßnahmen, die Energieeffizienz von Bestandsbauten zu verbessern. Unterschätzt oder unbeachtet blieben bislang Rollläden und andere Verschattungen, die insbesondere in Regionen mit kontinentalem Klima ebenfalls dazu beitragen, die Energiekosten zu senken. Als temporärer Wärmeschutz während kalter Nachtstunden verringern Rollläden, Schiebe- und Klappläden im Winter den Heizwärmebedarf, und im Sommer minimiert eine Verschattung den Kühlbedarf. Bei richtiger Konzeption können sich beträchtliche Einsparpotenziale ergeben.  Manuel Demel, Jürgen Benitz-Wildenburg

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GEB 04-2017

Der Alleskönner

Das Fenster – Funktion ohne Grenzen? Wie wichtig Öffnungen an der Fassade sind, wussten schon die Bürger aus Schilda. Ohne Fenster kein Licht und keine frische Luft im Gebäude – und bei zu viel Sonne hilft die Verschattung. In den letzten 50 Jahren hat sich dieses Bauteil zu einem hochkomplexen Konstrukt entwickelt, das vor Technologie nur so strotzt. Verglasung, Profile, Beschläge und Dichtungen wurden perfektioniert, und nun kommen mit integrierten Lüftungssystemen und Beschichtungen neue Funktionen wie Wärmerückgewinnung, Heizen, Verdunkeln und Beleuchten hinzu. Claudia Siegele

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GEB 03-2016

Tausch ohne Risiko

Fenstertausch ohne Schimmelrisiko Der Fenstertausch als Einzelmaßnahme birgt die Gefahr, dass sich im Bereich der ungedämmten Laibung bei ungenügender Lüftung Schimmel bildet. Daran ist jedoch nicht der Fenstertausch schuld, sondern es sind die fehlenden flankierenden Maßnahmen. Ein neues VFF-Merkblatt fasst die Erkenntnisse einer zweijährigen Studie zusammen und gibt in einer Tabelle sachdienliche Empfehlungen für Gebäude verschiedener Altersklassen. Klaus Siegele

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1 Die außen liegende Verschattung gewährleistet bei großen Fensterflächen den wirksamsten Sonnenschutz.

GEB 03-2016

Sonnenschutz einfach geplant

Diagramme für den sommerlichen Wärmeschutz Für die Planung des sommerlichen Wärmeschutzes haben Planer und Energieberater verschiedene Nachweisverfahren zur Auswahl. Nicht jedes Verfahren liefert jedoch das gewünschte Ergebnis, obwohl viele Eingabedaten erforderlich sind. Das ift hat nun ein neues vereinfachtes Diagrammverfahren entwickelt, das mit wenig Aufwand und in kurzer Zeit einen zuverlässigen Nachweis ermöglicht. Michael Rossa

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GEB 03-2016

Durch Dick und Dünn

4-fach-Isolierglas – Irrweg oder Innovation? Gerade ist die 3-fach-Verglasung im Bauwesen etabliert, tüfteln Industrie und Forschung bereits daran, wie sich eine 4-fach-Verglasung umsetzen lässt. Man ist geneigt zu fragen: Brauchen unsere Fenster wirklich eine Scheibe mehr? Der Sachverhalt ist komplex, denn es gibt gute Gründe Pro und Contra einer 4-fach-Isolierglaseinheit. Der Beitrag versucht, die Argumente zusammenzufassen. Klaus Siegele

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Bei der Modernisierung eines Berliner Mietshauses spielte der Fenstertausch eine maßgebliche Rolle für das Fassadenbild: Die originalen, einfach verglasten Holz-Kastenfenster wurden durch Kunststofffenster mit Dreifachverglasung und Fensterfalzlüftern ersetzt – die Teilung der Sprossen und Flügel wurde beibehalten, ebenso wie die Stuckprofile unter den Fenstern.

GEB 06-2015

Typisch Berliner Altbau

Sanierung inklusive Fenstertausch bei einer Berliner Wohnanlage Die Bewohner eines viergeschossigen Mietshauses in Berlin Steglitz erlebten hautnah die Metamorphose ihrer Wohnanlage aus den 1930er-Jahren zum KfW-Effizienzhaus 115 mit: Neben der nachträglichen Fassadendämmung stand insbesondere der Austausch der Bestandsfenster im Fokus – sowohl bei den Mietern als auch den Planern. Um den typischen Charakter der verputzten Blockrandbebauung zu bewahren, wurde nicht nur die Teilung der Fensterflügel und -sprossen übernommen, sondern auch Gesimsbänder und Stuckprofile unter den Fenstern mit einem mineralischen Dämmstoff nachgebildet.  Klaus Siegele

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1 Das Forschungsprojekt Ultraslim der FH Dortmund zeigt auf, welche Potenziale bei Fassaden- und Fenstersystemen zu heben sind: Das Fenstersystem aus glasfaserverstärkten Kunststoffprofilen ist in Kombination mit Vakuumisolierglas ultraschlank, energieeffizient und dank umlaufender kraftschlüssiger Verklebung von Glas und Rahmen äußerst stabil und belastbar.

GEB 06-2015

Scheibenkleister

Entwicklungstendenzen bei Isolierverglasungen Unsere Fenster sind zu einem komplexen Bauteil mutiert – sie übernehmen heute weitaus mehr Funktionen und Aufgaben als noch vor 20 Jahren. Insbesondere die Glastechnologie hat gegenüber den Isolierverglasungen der ersten Generation große Entwicklungsschritte vollzogen und gibt längst die Richtung hinsichtlich Wärme- und Sonnenschutz vor. Dreischeiben-Isolierverglasungen sind inzwischen Standard und mit druckentspanntem Mehrscheiben-Isolierglas, Vakuum-Isolierglas und geklebten Fensterkonstruktionen stehen weitere Innovationen vor der Tür.  Klaus Siegele

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GEB 06-2015

Der gläserne Akzent

Konstruktion und Funktion der Fenster im Wandel Im Lauf der Jahrhunderte haben Fenster in mehrfacher Hinsicht eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen – nicht nur optisch und konstruktiv, sondern auch funktional. Während ein Fenster im Mittelalter vorzugsweise vor Wind und Wetter sowie ungebetenem Gesindel schützen sollte, haben heute Wärmeschutz, passiver solarer Energieeintrag, Luftdichtheit und Lüftung eine nicht minder große Bedeutung. Neue Materialien und mehrschichtige Isolierverglasungen machten aus dem einfach verglasten Holzfenster von einst ein komplexes Hightech-Produkt mit vielen bauphysikalischen Stellschrauben. Lutz Dorsch, Klaus Siegele

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Frage des Monats

Die KfW hat im April die Konditionen der KfW-Programme Energieeffizient Sanieren (151/152) und Energieeffizient Bauen (153) geändert. Sind diese Programme für Ihre Kunden noch attraktiv?

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