Dossier

Innendämmung

Innendämmung ist bei manchen Bestandsgebäuden z.B. aufgrund einer erhaltenswerten Fassade die einzige Möglichkeit, einen Wärmeschutz anzubringen. Bauphysikalisch ist das jedoch nicht ohne. Eine gute Beratung, Planung und Überwachung sind unbedingt erforderlich.

GEB 04-2018

Denk mal pro Innendämmung

Ehemalige Reithalle wird „Kunsthalle“ Ein denkmalgeschütztes Gebäude nachträglich zu dämmen, gehört zweifellos zu den anspruchsvolleren Aufgaben in der Sanierung. Solche Projekte sind geprägt von ihrer Einmaligkeit und erfordern immer wieder ein individuelles Planungskonzept – ein solches war bei einer ehemaligen Reithalle aus dem späten 19. Jahrhundert gefragt, die heute als Werkstatt und Atelier für Kunststudenten genutzt wird. Das Praxisbeispiel zeigt, wie sich mit einer umsichtig geplanten Innendämmung die baukulturellen Werte bewahren lassen und der verbesserte energetische Standard eine komfortable und schadenfreie Umnutzung erlaubt. Jürgen Gänßmantel

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Innendämmung mit feuchtevariabler Dampfbremse: Der offene Kamin neben der Innendämmung ist längst nicht mehr in Betrieb, steht aber unter Denkmalschutz. Um ihn im Bereich der Bruchsteinwand zu erhalten, mussten Lösungen für die Wärmebrücken und den Anschluss an die dickere Innendämmung in der Fläche gefunden werden. Dies gelang in diesem kleinflächigen Bereich mit diffusionsoffener Hochleistungsdämmung.

GEB 09-2017

Auf die Details kommt’s an!

Planung und Ausführung einer Innendämmung Will man Altbauten energetisch sanieren, kommt man um die Dämmung der Hülle nicht herum. Erfordern Schmuckornamente oder Sichtfachwerk an der Fassade eine Innendämmung, muss man sich für ein passendes System entscheiden und für die Luftdichtheit und Anschlussdetails entsprechende Lösungen erarbeiten. Eine vorherige Analyse des Bestandes ist dabei unerlässlich, um später keine bösen Überraschungen durch Feuchte und Schimmel zu erleben. Michael Wehrli

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1 Nicht jede Fassade kann von außen gedämmt werden, ohne die Architektur eines Gebäudes unwiederbringlich zu zerstören – in solchen Fällen, oder wenn die Gebäudekonstruktion oder das Baurecht kein WDVS zulassen, bleibt die Innendämmung die einzige Möglichkeit, um den Wärmeschutz und damit auch den Komfort eines Wohnhauses zu verbessern.

GEB 04-2016

Die andere Seite der Wand

Wirkungsweise und Dämmstoffe von Innendämmsystemen Ein Gebäude von der Innenseite her zu dämmen ist wahrlich keine Innovation, allerdings wagen sich nicht viele Planer und Bauherren an diese an sich bewährte Dämmbauweise. Das hat weniger mit der Schadensanfälligkeit als vielmehr mit der Unkenntnis der Wirkungsweise der verschiedenen Schutzprinzipien eines Innendämmsystems zu tun. Wer Voruntersuchungen macht, die Wirkungsweise der Systeme kennt und sorgsam die Ausführung überwacht, findet mit der Innendämmung eine überzeugende Lösung für Fassaden, die außenseitig nicht gedämmt werden können. Frank Eßmann, Klaus Siegele, Christoph Sprengard, Anatol Worch

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GEB 09-2015

Auf schmalem Grat

Innendämmung in der Fensterlaibung Im Gegensatz zu den Wand- und Deckenflächen erfordert die innenseitige Dämmung der Fensterlaibung aufgrund geometrischer Abhängigkeiten Kompromisse bei der Dämmdicke. Rechnerische Untersuchungen belegen zudem, dass auch die Einbaulage des Fensters den Transmissionswärmeverlust und die Oberflächentemperatur an der kritischen Innenecke beeinflusst. Auf der Basis einer thermischen Simulation und hygrothermischen Analyse dieses Details geben die Autoren Empfehlungen für eine mangelfreie Laibungsdämmung. Marcus Hermes, Hartwig M. Künzel

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GEB 02-2015

Die Korrektur des Koeffizienten

Wärmeleitfähigkeit und Wärmedurchgangskoeffizient (Teil 2) Nachdem im Teil 1 der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit im Mittelpunkt des Interesses stand, sollen in dieser Fortsetzung die gegebenenfalls erforderlichen Korrekturen des Wärmedurchgangskoeffizienten betrachtet werden. Neben den baupraktischen Anwendungsfällen zeigt der Beitrag auch beispielhaft, wie sich die Korrekturen auf das Berechnungsergebnis auswirken. Lutz Dorsch

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GEB 01-2015

Kein X für ein U vormachen

Wärmeleitfähigkeit und Wärmedurchgangskoeffizient (Teil 1) Der Wärmedurchgangskoeffizient ist für die Bewertung des baulichen Wärmeschutzes die entscheidende Kenngröße. Daher ist es für die energiesparrechtlichen Nachweise von großer Bedeutung, die entsprechenden Rechenregeln auch umfänglich anzuwenden. Ferner beziehen sich die Bedingungen für Förderzusagen teils unmittelbar auf diese Kenngröße. Im Nachfolgenden sollen daher zunächst der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit und im Weiteren gegebenenfalls notwendige Korrekturen des Wärmedurchgangskoeffizienten betrachtet werden. Lutz Dorsch

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