Dossier

Innendämmung

Innendämmung ist bei manchen Bestandsgebäuden z.B. aufgrund einer erhaltenswerten Fassade die einzige Möglichkeit, einen Wärmeschutz anzubringen. Bauphysikalisch ist das jedoch nicht ohne. Eine gute Beratung, Planung und Überwachung sind unbedingt erforderlich.
Innendämmung mit feuchtevariabler Dampfbremse: Der offene Kamin neben der Innendämmung ist längst nicht mehr in Betrieb, steht aber unter Denkmalschutz. Um ihn im Bereich der Bruchsteinwand zu erhalten, mussten Lösungen für die Wärmebrücken und den Anschluss an die dickere Innendämmung in der Fläche gefunden werden. Dies gelang in diesem kleinflächigen Bereich mit diffusionsoffener Hochleistungsdämmung.

GEB 09-2017

Auf die Details kommt’s an!

Planung und Ausführung einer Innendämmung Will man Altbauten energetisch sanieren, kommt man um die Dämmung der Hülle nicht herum. Erfordern Schmuckornamente oder Sichtfachwerk an der Fassade eine Innendämmung, muss man sich für ein passendes System entscheiden und für die Luftdichtheit und Anschlussdetails entsprechende Lösungen erarbeiten. Eine vorherige Analyse des Bestandes ist dabei unerlässlich, um später keine bösen Überraschungen durch Feuchte und Schimmel zu erleben. Michael Wehrli

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1 Nicht jede Fassade kann von außen gedämmt werden, ohne die Architektur eines Gebäudes unwiederbringlich zu zerstören – in solchen Fällen, oder wenn die Gebäudekonstruktion oder das Baurecht kein WDVS zulassen, bleibt die Innendämmung die einzige Möglichkeit, um den Wärmeschutz und damit auch den Komfort eines Wohnhauses zu verbessern.

GEB 04-2016

Die andere Seite der Wand

Wirkungsweise und Dämmstoffe von Innendämmsystemen Ein Gebäude von der Innenseite her zu dämmen ist wahrlich keine Innovation, allerdings wagen sich nicht viele Planer und Bauherren an diese an sich bewährte Dämmbauweise. Das hat weniger mit der Schadensanfälligkeit als vielmehr mit der Unkenntnis der Wirkungsweise der verschiedenen Schutzprinzipien eines Innendämmsystems zu tun. Wer Voruntersuchungen macht, die Wirkungsweise der Systeme kennt und sorgsam die Ausführung überwacht, findet mit der Innendämmung eine überzeugende Lösung für Fassaden, die außenseitig nicht gedämmt werden können. Frank Eßmann, Klaus Siegele, Christoph Sprengard, Anatol Worch

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GEB 09-2015

Auf schmalem Grat

Innendämmung in der Fensterlaibung Im Gegensatz zu den Wand- und Deckenflächen erfordert die innenseitige Dämmung der Fensterlaibung aufgrund geometrischer Abhängigkeiten Kompromisse bei der Dämmdicke. Rechnerische Untersuchungen belegen zudem, dass auch die Einbaulage des Fensters den Transmissionswärmeverlust und die Oberflächentemperatur an der kritischen Innenecke beeinflusst. Auf der Basis einer thermischen Simulation und hygrothermischen Analyse dieses Details geben die Autoren Empfehlungen für eine mangelfreie Laibungsdämmung. Marcus Hermes, Hartwig M. Künzel

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GEB 02-2015

Die Korrektur des Koeffizienten

Wärmeleitfähigkeit und Wärmedurchgangskoeffizient (Teil 2) Nachdem im Teil 1 der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit im Mittelpunkt des Interesses stand, sollen in dieser Fortsetzung die gegebenenfalls erforderlichen Korrekturen des Wärmedurchgangskoeffizienten betrachtet werden. Neben den baupraktischen Anwendungsfällen zeigt der Beitrag auch beispielhaft, wie sich die Korrekturen auf das Berechnungsergebnis auswirken. Lutz Dorsch

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GEB 01-2015

Kein X für ein U vormachen

Wärmeleitfähigkeit und Wärmedurchgangskoeffizient (Teil 1) Der Wärmedurchgangskoeffizient ist für die Bewertung des baulichen Wärmeschutzes die entscheidende Kenngröße. Daher ist es für die energiesparrechtlichen Nachweise von großer Bedeutung, die entsprechenden Rechenregeln auch umfänglich anzuwenden. Ferner beziehen sich die Bedingungen für Förderzusagen teils unmittelbar auf diese Kenngröße. Im Nachfolgenden sollen daher zunächst der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit und im Weiteren gegebenenfalls notwendige Korrekturen des Wärmedurchgangskoeffizienten betrachtet werden. Lutz Dorsch

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Die Räume des Georgenbaus, der zum Dresdner Residenzschloss gehört, wurden 2014 mit dem Klimaplattensystem epatherm innenseitig gedämmt. Mit dem Klimaputz ekp konnten größere Fehlstellen im historischen Mauerwerk angearbeitet und ergänzt werden.

GEB 09-2014

Kapillaraktive Innendämmung für das Dresdner Residenzschloss

Epasit Das Dresdner Schloss zählt zu den ältesten Bauwerken der Stadt und ist aufgrund seiner unterschiedlichen Stilrichtungen ein unbedingt zu bewahrendes Kulturgut. Der zum Schloss gehörenden Georgenbau wurde mithilfe des Klimaplattensystems von Epasit innenseitig gedämmt.

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Der Altbau der Energie- und Umweltzentrums e.u.[z] in Springe nach den Aplus-Sanierungen im Jahr 2012. Hinter der Natursteinwand im Erdgeschoss laufen seit 1988 die längsten Feuchtemessungen zur Innendämmung in Deutschland.

Keine Angst vor Innendämmung! Teil 2 – Dampfbremse GEB 09-2013

Die Krux mit den Folien


Keine Wandkonstruktion wirft so viele Fragen auf, wie eine innenseitig gedämmte Außenwand. Wie wichtig ist der Schlagregenschutz? Wie lässt sich die Luftdichtheit im Wandquerschnitt herstellen? Und was ist eigentlich mit der Dampfbremse? Welche Dämmstoffe sind zu bevorzugen und wie dick darf eine Innendämmung sein? Selbst unter Fachleuten herrscht nicht immer Einigkeit, was die Einschätzung bestimmter Risiken und Konstruktionsweisen angeht. Besonders umstritten ist die Frage, ob grundsätzlich eine Dampfbremse vorzusehen ist, um den Feuchtegehalt in der Wand im Griff zu behalten.

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Keine Angst vor Innendämmung! Teil 2 – Dampfbremse GEB 10-2012

Ohne Folien geht’s auch, aber ...


Keine Wandkonstruktion wirft so viele Fragen auf, wie eine innenseitig gedämmte Außenwand. Wie wichtig ist der Schlagregenschutz? Wie lässt sich die Luftdichtheit im Wandquerschnitt herstellen? Und was ist eigentlich mit der Dampfbremse? Welche Dämmstoffe sind zu bevorzugen und wie dick darf eine Innendämmung eigentlich sein? Selbst unter Fachleuten herrscht nicht immer Einigkeit, was die Einschätzung bestimmter Risiken und Konstruktionsweisen angeht – besonders umstritten ist die Frage, ob grundsätzlich eine Dampfbremse vorzusehen ist, um den Feuchtegehalt in der Wand im Griff zu behalten.

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Innendämmung mit oder ohne Dampfbremse. Ist das die „Gretchenfrage“ bei der Innendämmung?

Keine Angst vor Innendämmung! Teil 1 – Massivbauweise GEB 09-2012

Umstrittene Feuchtgebiete


Obwohl sich Innendämmungen seit Jahrzehnten in der Praxis bewährt haben, scheuen viele Planer und Handwerker diese Dämmvariante. Die „Verlagerung des Taupunktes in die Wand“ erscheint ihnen zu riskant und löst Ängste vor unkontrollierbaren Schäden im Wandquerschnitt aus. Genährt werden derartige Befürchtungen durch normierte Dampfdiffussionsberechnungen (Glaser-Verfahren). Solche Kalkulationen geben jedoch nur die halbe feuchtetechnische Wahrheit wieder, da sie außerplanmäßige Belastungen durch Schlagregen und Hinterströmungen weder einkalkulieren noch erfassen können.

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Innendämmung bei Gründerzeithäusern (Teil 2) GEB 01-2012

Wärmebrücken vermeiden


Das Aachener Institut für Bauschadensforschung (AIBau) hat in einer Forschungsarbeit untersucht, ob die energetische Modernisierung von Gründerzeithäusern nach den Anforderungen der EnEV 2009 mit einer Innendämmung schadenfrei möglich ist. Silke Sous, die an der Studie mitgearbeitet hat, fasst hier die Ergebnisse zusammen. In diesem zweiten abschließenden Teil wird erläutert, welchen Detailpunkten bei einer Innendämmung besondere Beachtung zu schenken ist und wie diese schadenfrei lösbar sind.

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Innendämmung bei Gründerzeithäusern (Teil 1) GEB 11/12-2011

Hinter den Kulissen


Das Aachener Institut für Bauschadensforschung (AIBau) hat in einer Forschungsarbeit untersucht, ob die energetische Modernisierung von Gründerzeithäusern nach den Anforderungen der EnEV 2009 mit einer Innendämmung schadenfrei möglich ist. Silke Sous, die an der Studie mitgearbeitet hat, fasst in einem zweiteiligen Beitrag die Ergebnisse zusammen. Im ersten Teil wird erläutert, welche bau­physikalischen und konstruktiven Besonderheiten dabei grundsätzlich zu beachten sind und welche diffusionstechnischen Eigenschaften die vorgefundenen Innendämmsysteme aufweisen.

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Innendämmung von Altbauten (Teil 3) GEB 09-2008

Nur die Praxis zählt


Dieser dritte und letzte Teil zum Thema Innendämmung von Altbauten beschäftigt sich mit den Ausführungsproblemen in der Baupraxis. Es geht darum, wie Details zu lösen und welche Probleme dabei zu bewältigen sind. Mit entscheidend ist hierbei auch die Wärmebrückenproblematik. Nicht minder wichtig ist es, dass die in der Außenwandkonstruktion enthaltene und durch Schlagregen eindringende Feuchte auch wieder austrocknen kann. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie der Schuss nach hinten losgehen kann, wenn man sich nicht eindringlich mit allen bauphysikalischen und bautechnischen Aspekten einer Innendämmung auseinandersetzt.

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Innendämmung von Altbauten (Teil 2) GEB 07-2008

Auch wenig bringt viel


Nachdem der erste Teil des Fachbeitrags eher die allgemeinen Aspekte einer Innendämmung in Altbautenbeleuchtet hat, soll dieser zweite Teil den Prozess der Entscheidungsfindung für ein Innendämmsystem ­transparent machen. Die bauphysikalisch komplexen Zusammenhänge erfordern hier ein hohes Maß an Fachwissen und Sensibilität. Erklärt werden zudem die verschiedenen Möglichkeiten des feuchtetechnischen Nachweises für die Schlagregenbelastung und Tauwasserbildung im Bauteil. Hiervon hängt wesentlich ab, welche Dämmstoffe und Schichtaufbauten für das Dämmsystem überhaupt infrage kommen.

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Innendämmung von Altbauten (Teil 1) GEB 06-2008

Pelz unter der Haut

Innerhalb des gesamten Gebäudebestands gibt es zahlreiche Altbauten, die aufgrund ihrer Konstruktion oder ihrer Architektur nicht außenseitig gedämmt werden können. Die einzige Alternative sind in solchen Fällen Innendämmsysteme, deren Planung und Ausführung aber besonderer Fachkenntnisse und Sorgfalt bedürfen. Gesicherte Erkenntnisse und Erfahrungen mit Innendämmungen gibt es für Fachwerkkonstruktionen, die zum Teil auch auf andere Bestandskonstruktionen übertragbar sind.

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Innendämmung im Gebäudebestand GEB 07-2007

Profis gefragt

Wer innen dämmt, muss genau hinschauen, um Bauschäden vorzubeugen und eine möglichst hohe Energieeinsparung zu erzielen. Auf die Feuchtesituation, die Wärmebrücken und die Luftdichtheit sollte dabei besonders geachtet werden. Welche Anhaltswerte sich in der Praxis bewährt haben, lesen Sie hier.

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