Gebaeude Energie Berater Ausgabe:

Heizbedarf gegenüber Vorjahr gesunken

02.03.2018 -
Zwischen September 2017 und Januar 2018 mussten Verbraucher nach Berechnungen des Vergleichsportals Check24 rund 10 % weniger Energie zum Heizen aufwenden als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Der Heizbedarf als benötigte Menge an Heizenergie (Gas bzw. Heizöl) wurde auf Basis der Gradtagszahlen (Rauminnentemperatur von 20 °C) des Deutschen Wetterdienstes für eine Musterfamilie mit einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas bzw. 2000 l Heizöl im Referenzjahr 2011 ermittelt.

Grund für den gesunkenen Heizbedarf war die vergleichsweise milde Witterung im betrachteten Zeitraum. Eine Musterfamilie, die ihr Reihenhaus mit Gas heizt, zahlte dafür 646 Euro. Das sind 10 % weniger als im Vorjahreszeitraum (718 Euro). Mit einer Ölheizung wären die Heizkosten um 2 % von 675 auf 663 Euro/a gesunken. Dabei handelt es sich allerdings um fiktive Kosten, da sie aus dem Heizbedarf und den Preisdaten (Check24-Gaspreisindex und esyoil GmbH) für die entsprechende Menge Gas bzw. Heizöl in der zugrunde liegenden Periode ermittelt wurden – was vom typischen Einkaufsverhalten bei Heizöl bzw. der Tarifgestaltung für Gas deutlich abweicht.

Auch wenn Heizen mit Öl aktuell rund 3 % teurer als mit Gas ist: In der Heizperiode 2016/17 zahlten Kunden mit Gasheizung noch 6 % mehr als vergleichbare Haushalte mit Ölheizung. Bei einer Ölheizung haben die Verbraucher durch das Lagervolumen die Möglichkeit, auf eine Preisentwicklung zu reagieren. Bei Gas können die Kunden vom Wettbewerb unter den Anbietern profitieren.

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