GEB Newsletter: 06-2013 | 05.03.2013

GEREIZT

Untersteller bietet Altmaier Rechenhilfe an

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat die Prognose von Bundesumweltminister Peter Altmaier, die EEG-Umlage könnte schon bald an der Grenze zu 7 Ct/kWh kratzen, als vollkommen unrealistisch zurückgewiesen: „Nachdem Peter Altmaier erst vor wenigen Tagen mögliche Investoren und die Bevölkerung mit angeblichen Horrorkosten für die Energiewende verunsichert hat, prognostiziert er nun eine EEG-Umlage in Höhe von 7 Ct/kWh. Auch diese Zahl entbehrt jeder sachlichen Grundlage.“

Untersteller forderte seinen Amtskollegen in Berlin auf, die Diskussion um Strompreise und EEG-Reform endlich wieder mit seriösen Argumenten auf dem Boden der Sachlichkeit zu führen: „Für mich belegen die aktuell verlautbarten Mondzahlen des Kollegen Altmaier höchstens, dass im Bundesumweltministerium im Wahljahr ganz offenbar der Rechenschieber verloren gegangen ist. Ich biete gerne an, Peter Altmaier beim Rechnen zu unterstützen.“

Selbst der Energieversorger EnBW gehe davon aus, dass die EEG-Umlage im Jahr 2014 allenfalls moderat um 0,2 Ct/kWh auf dann rund 5,3 Ct/kWh ansteigen werde, sagte Untersteller. Das sei eine Größenordnung, die von Experten beispielsweise aus dem Umfeld der großen Netzbetreiber bestätigt werde. „Ich würde mir wünschen, dass der Kollege Altmaier sich die Erkenntnisse der Experten bei seinen eigenen Prognosen zu Nutze macht.“ GLR
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