GEB Newsletter: 03-2012 | 14.02.2012

ANLAGENTECHNIK

Heizungssanierung verharrt auf Talsohle

2011 sind in Deutschland laut Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) 639.500 Wärmeerzeuger verkauft worden. Danach ist der Absatz gegenüber der sehr mageren Nachfrage im Jahr 2010 mit 612.500 Stück um rund 4,4 % gestiegen. Berücksichtigt man das in 2011 deutlich gestiegene Neubauvolumen, konnte sich der Modernisierungsmarkt erneut nicht von der Talsohle wegbewegen. Trotz hoher Energiepreise, sanierungsbedürftigem Wärmeerzeugerbestand und allgemein gestiegener Investitionsbereitschaft werden seit dem „Beschleunigen der Energiewende“ (ab März 2011) noch weniger Heizungen als zuvor modernisiert. Berlins Ankündigungen ohne bisher Taten folgen zu lassen, quittieren die Eigentümer mit Abwarten. Solange die Heizung noch läuft, wird sie nicht ausgetauscht.

Zulegen konnten in der BDH-Absatzstatistik (Neubau und Modernisierung) vor allem Gas-Brennwerttechnik und Wärmepumpen. Gas-Niedertemperaturtechnik ist nach einem kleinen Zwischenhoch in 2010 wieder auf den Wert der Jahre 2009 und 2009 zurückgefallen. Für Öl-Niedertemperaturtechnik hat sich 2011 der Marktanteil erneut verringert, auch bei der Öl-Brennwerttechnik gab es das zweite Jahr in Folge eine geringere Nachfrage. Bei Biomasse-Heizkesseln lag der Absatzanteil unverändert bei 3,1 %. GLR
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