GEB Newsletter: 11-2011 | 17.05.2011

FÖRDERUNG

Klimaschutz-Plus in BaWü neu gestartet

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg hat wichtige Teile des Förderprogramms Klimaschutz-Plus neu gestartet. Seit April fließen wieder Zuschüsse für Städte, Gemeinden und Landkreise. Gefördert werden wie bisher die energetische Sanierung und die Wärmeversorgung von Nichtwohngebäuden.

Neu im Förderprogramm sind die Erneuerung der Straßenbeleuchtung sowie der Einsatz von Strom sparenden LED in Ampeln. Bei den reaktivierten Programmteilen handelt es sich um das Kommunale CO2-Minderungsprogramm, einen Teil des Kommunalen Beratungsprogramms sowie die Förderung für Kommunale Modellprojekte. Die Landesenergieagentur KEA nimmt die Anträge entgegen. Antragsschluss ist der 31. Juli, die Fördermittel sind begrenzt. Die Antragsformulare und neuen Förderbedingungen gibt es unter www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de

Eine wichtige Säule des jährlich fortgesetzten Klimaschutz-Plus-Förderprogramms ist das Kommunale CO2-Minderungsprogramm. Hier werden Energiesparmaßnahmen mit bis zu 20 Prozent der Investitionen unterstützt. Neu gegenüber 2010 ist unter anderem: Für Kommunen, die am European Energy Award (eea) teilnehmen oder die ein vom Bund gefördertes Klimaschutzkonzept vorlegen können, erhöht sich der maximale Fördersatz auf 30 %. Wieder förderfähig ist die Errichtung von Holzpelletheizungen, Wärmepumpen oder Solarwärmeanlagen – jedoch nur in Verbindung mit Maßnahmen der energetischen Sanierung.

Völlig neu in der Liste der förderfähigen Maßnahmen sind die Sanierung der Straßenbeleuchtung und der Einsatz von LED in bestehenden Ampelanlagen. Voraussetzung ist, dass eine Stromeinsparung und CO2-Minderung um mindestens 60 % erreicht wird. Schließlich wurde die Realisierung von Maßnahmen im Contracting nochmals erleichtert. Hier ist allerdings besonders zu beachten, dass Verträge erst nach dem Vorliegen des Zuwendungsbescheides abgeschlossen werden dürfen. GLR
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