GEB Newsletter: 01-2011 | 11.01.2011

BERLIN

Keine EnEV-EEWärmeG-Konsolidierung

Der Bundesrat hatte am 26. November 2010 die Bundesregierung in einer Stellungnahme aufgefordert, eine „Konsolidierung und Zusammenführung der mittlerweile nicht mehr überschaubaren Fülle an technischen und fachlichen energetischen Anforderungen an Gebäude herbeizuführen“ (Bericht im GEB-NL). Explizit genannt wurden dabei das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) und das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) als Ermächtigungsgrundlage der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Dem Vorschlag der Länderkammer stimmt die Bundesregierung in ihrer Unterrichtung (17/423) nicht zu. Bei der Ausgestaltung von EnEV und EEWärmeG habe man „auf einen fachlich konsistenten Gleichlauf bei Definitionen und Anwendungsbereich geachtet“. Unterschiede bei den Details ergäben „sich aus den jeweils verfolgten Zielen und den jeweils umgesetzten Vorgaben von Seiten der Europäischen Union“. Die EnEV diene der nationalen Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie und enthalte insofern Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden, Gebäudeteilen und Anlagen. Mit dem EEWärmeG würden die gebäudebezogenen Anforderungen der EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen umgesetzt. GLR
  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Weitere Artikel zum Thema

Frage des Monats

Hat sich 2018 bei Ihren Energieberatungen der Anteil verändert, bei dem KfW-Förderung in Anspruch genommen wurde?

Abstimmen
Wissenscheck

Testen Sie Ihr Wissen und lernen Sie dazu! Jeden Monat stellen wir Ihnen vier Fragen aus dem GEB-Umfeld und erläutern die richtige Antwort.

GEB-Newsletter

Ja, ich möchte den GEB-Newsletter kostenlos abonnieren: