GEB Newsletter: 21-2010 | 23.09.2010

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Hackschnitzelheizung im Eichstätter Kloster St. Walburg (v.l.): Georg Renner (Engelhard Haustechnik), Stephan Steib (Ingenieurbüro Kluge), Äbtissin Franzsika Kloos, Daniel Uhlemann (KWB) und ein Experte für Fernwartung.
Hackschnitzelheizung im Eichstätter Kloster St. Walburg (v.l.): Georg Renner (Engelhard Haustechnik), Stephan Steib (Ingenieurbüro Kluge), Äbtissin Franzsika Kloos, Daniel Uhlemann (KWB) und ein Experte für Fernwartung.
Zwischen Felsstein und mittelalterlichem Gemäuer versorgt eine hochmoderne Hackschnitzelheizung von KWB das Eichstätter Kloster St. Walburg. In der angeschlossenen Schule und dem Kindergarten spielen unsere künftigen Leistungsträger gerade Fangen und ahnen nichts von ihrem Glück – aber dafür weiß die vorausschauende Äbtissin, „dass unsere alte Heizung längst in die Jahre gekommen war – so beschlossen wir, auf eine moderne, regenerative Technik zusetzen, mit der wir unsere Region unterstützen und nicht zuletzt unsere Heizkosten senken.“

Nicht nur die Äbtissin, auch die am Bau beteiligten Unternehmen schwärmen von dem Projekt. Georg Renner vom KWB Partner Engelhard Haustechnik schaut zufrieden auf die gelb-grüne Doppelanlage, die 600 kW Heizleistung bereitstellt: „Zusammen mit dem Ingenieurbüro und KWB Biomasseheizungen haben wir eine optimale Lösung geschaffen.“ So kann die Heizung per Computersoftware von überall gewartet, kontrolliert und gesteuert werden. „Das macht die Anlage sehr flexibel und wir können schnell auf Veränderungen reagieren“, ergänzt Stephan Steib vom verantwortlichen Ingenieurbüro Kluge.

Vorausschauend geplant ist die gesamte Anlage: Am neuen Heizhaus ist auch das Hackschnitzellager angeschlossen und kann einfach vom Brennstofflieferanten befüllt werden. „Die Forstbetriebsgemeinschaft Eichstätt fährt einfach hinter das neue Gebäude“, erklärt Daniel Uhlemann von KWB Biomasseheizungen. Den Jahresbedarf schätzt er auf 1500 m3 Hackschnitzel, sobald das Kloster, der Kindergarten, ein Teil der Volksschule und das Gästehaus angeschlossen sind. Und weil Hackschnitzel nicht einmal halb so viel kosten, wie die vergleichbare Menge Öl, weiß Äbtissin Kloos, dass sie enorm bei den Betriebskosten sparen wird.
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