GEB Newsletter: 03-2010 | 09.02.2010

FÖRDERUNG

Welche Banken KfW-Kredite vermitteln

Für energiesparende Sanierungsmaßnahmen und Umbauten sind KfW-Kredite unschlagbar günstig. Da die KfW-Bank ihre Kredite nicht selbst vergibt, ist es allerdings mitunter nicht ganz einfach, das Darlehen ohne weitere Bedingungen zu erhalten: Die Kreditinstitute sind nicht verpflichtet, die Förderkredite zu vermitteln. Nur zehn regionale Sparkassen sowie Sparda- und Genossenschaftsbanken vergeben KfW-Kredite ohne Mindestbetrag auch an Neukunden. Das zeigt eine Finanztest-Umfrage unter 133 Instituten und Vermittlern.

KfW-Kredit gibt es oft nur mit Zusatzbedingungen
Bei den überregionalen Banken sind laut Finanztest die BBBank und die Postbank am kundenfreundlichsten. Neukunden erhalten den Kredit dort, wenn sie wenigstens 5000 Euro bei der KfW borgen. Viele andere Geldhäuser vergeben den geförderten Kredit nur, wenn der Hauseigentümer mindestens eine Summe von 25.000 Euro aufnimmt. Andere Banken geben das KfW-Darlehen nur mit einem zusätzlichen Immobilienkredit ihres Hauses heraus. Außerdem verlangen immer mehr Institute, dass der Kunde den KfW-Kredit vom ersten Euro an im Grundbuch absichert. Das kostet Grundbuch- und Notargebühren, die sich nach der Höhe der Kreditsumme richten.

Welche Kreditinstitute KfW-Kredite kundenfreundlich vermitteln, zeigt der ausführliche Bericht in der Zeitschrift Finanztest Februar 2010 (Seite 44) inklusive einer tabellarischen Auflistung (52 Banken) mit den Parametern „bundesweites / regionales Angebot“, „Mindestkreditsumme“, „Girokonto bei der Bank erforderlich“ und „Grundschuldeintrag erforderlich ab welcher Kreditsumme“. Die Möglichkeit den Artikel Online zu erwerben und weitere Details einzusehen gibt es hier: www.test.de/kfw-kredite. GLR
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