GEB Newsletter: 14-2009 | 16.06.2009

ENERGIE

BEE: Plakate gegen Kohle- und Kernenergie

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat kürzlich ein Großflächenplakat vorgestellt, mit dem er sich in die energiepolitische Wahlkampfdebatte einschalten will. Unter dem Titel „Nicht alles passt in Deutschlands Zukunft“ zeigt es Kohle- und Kernkraftwerke, die auf Erneuerbare-Energien-Kraftwerke stürzen und diese zerstören. Im erklärenden Text heißt es dazu: „Laufzeitverlängerung für Atomkraft und zusätzliche Kohlekraftwerke gefährden den Ausbau Erneuerbarer Energien. Denn träge Grundlastkraftwerke verstopfen die Netze und sind nicht flexibel genug, um das Angebot der Erneuerbaren bedarfsgerecht zu ergänzen.“

„Auf Dauer kein Nebeneinander möglich“
„Anders als uns Vertreter der alten Energiewirtschaft glauben machen wollen, gibt es auf Dauer kein Nebeneinander von herkömmlichen Großkraftwerken und erneuerbaren Energien. Deshalb stehen wir vor einer Richtungsentscheidung in der Energiepolitik. Das soll unsere Plakatkampagne unmissverständlich klar machen“, sagte BEE-Präsident Dietmar Schütz bei der Präsentation des Motivs. Wer mit Kohle- und Kernenergie weiterhin auf Technik von gestern setze, verhindere Milliardeninvestitionen der Wirtschaft in zukunftstaugliche Technologien und gefährde damit nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die internationale Vorreiterstellung Deutschlands im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Mit der bundesweiten Unterstützung seiner Mitgliedsverbände und -unternehmen will der BEE in den kommenden Wochen und Monaten Wählern sowie Bundestagskandidaten verdeutlichen, dass jetzt die Weichen für eine sichere, bezahlbare und klimaschonende Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien gestellt werden müssen. Die Branche hatte Anfang des Jahres vorgerechnet, dass im Jahr 2020 bereits 47% der deutschen Stromversorgung versorgungssicher mit erneuerbaren Energien gedeckt werden können. GLR

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