GEB Newsletter: 14-2008 | 16.07.2008

WETTBEWERB

IWO fördert Sanierung von zehn Eigenheimen

Um die „beachtlichen energetischen Potenziale des Energieträgers Heizöl im Gebäudebestand zu demonstrieren“, unterstützt das Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) zehn Sanierungsobjekte, die das EnEV-Neubau-Niveau um mindestens 30% unterschreiten, mit finanziellen Zuschüssen und Beratungsleistungen im Wert von jeweils bis zu 16.000 Euro. Gesucht werden dazu bundesweit ölbeheizte Einfamilienhäuser, die vor dem 31. Dezember 1983 fertiggestellt und deren Heizkessel ebenfalls vor diesem Termin installiert worden sind. Deren Besitzer sollten nicht nur bereit sein, ihr Haus energetisch auf Bestzustand zu bringen und damit bis spätestens April 2009 beginnen, sondern auch damit einverstanden sein, dass die Sanierung im Detail dokumentiert wird, um anderen Hausbesitzern als Musterbeispiel zu dienen.

Bis zu 27.550 Euro Gesamtförderung
Für die potenziellen Sanierer kann sich eine Bewerbung lohnen: Zusammen mit der staatlichen Förderung von maximal 11.550 Euro können sie bis zu 27.550 Euro Zuschuss einkalkulieren: Die IWO-Prämie von bis zu 16.000 Euro verteilt sich auf die Verdoppelung der maximal 9750 Euro Fördermittel aus dem KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm sowie auf bis zu 3500 Euro für Planung und fachliche Baubegleitung eines Sachverständigen. Vor-Ort-Termine, Thermographie und Blower-Door-Test sind dabei eingeschlossen. Hinzu kommen weitere maximal 750 Euro für die ausführliche Vor-Ort-Energieberatung durch einen BAFA-zertifizierten Energieberater, der auch die Beantragung der KfW-Fördermittel übernimmt, ferner 2000 Euro für Messtechnik. Damit kann der Modernisierer den Energieverbrauch kontrollieren.

Energieträger Heizöl und Solarthermie sind Bedingung
Voraussetzung für den IWO-Zuschuss ist - neben der mindestens 30%igen Unterschreitung des EnEV-Niveaus - grundsätzlich der Ersatz einer alten Ölheizung durch ein Öl-Brennwertgerät oder durch ein ölbetriebenes Blockheizkraftwerk sowie die Einbindung von Solarthermie mindestens zur Trinkwassererwärmung. Hinzu kommt die Optimierung der Heizungsanlage anhand eines Hydraulischen Abgleichs. Weitere Optionen sind:

  • eine Solarwärmeanlage, die auch die Heizung unterstützt, sowie die ergänzende Einbindung eines Holzofens, der wesentliche Anteile seiner Wärme in den zentralen Warmwasserspeicher der Heizung einspeist
  • die Dämmung aller zugänglichen Leitungen von Raumheizung und Trinkwasser
  • die verbesserte Wärmedämmung der Außenwände, der obersten Geschossdecken, des Daches und der Kellerdecke
  • der Austausch älterer Fenster gegen Wärmeschutzverglasung

Infos für Marktpartner aus Handwerk, Handel, Architektur und Planung sowie Energieberatung über die Aktion „Energie-Gewinner“ sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.iwo.de (Rubrik „Für Marktpartner“). Hausbesitzer können sich online unter www.oelheizung.info bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. August 2008. GLR

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