GEB Newsletter: 09-2007 | 19.04.2007

ENEV

Energieberater zum EnEV-Antrag der Grünen

In Ausgabe 08 des GEB-Infoletters hatten wir über einen Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen berichtet, der eine „echte“ EnEV fordert. Wir erhielten dazu viele Rückmeldungen von unseren Lesern. Nahezu ausnahmslos wurde der Antrag als „sehr positiv“, „als absolut in die richtige Richtung“ oder „trifft genau ins Schwarze“ begrüßt.

Es gab aber auch warnende Stimmen, die darauf hinwiesen, dass unbedingt Kontrollen, beispielsweise zur Umsetzung oder Qualitätssicherung erforderlich sind. Außerdem wurde vor zuviel Euphorie gewarnt: „Die Lobbyisten werden es auch dieses Mal schaffen, unseren Volksvertretern zu verklickern, wie sie das Volk zu vertreten haben.“ Zustimmung kam auch dazu, dass die Sanierungsempfehlungen nach dem Antrag nur noch allgemein gehalten abgegeben werden sollen. Ein Leser brachte es noch schöner auf den Punkt: „Sanierungsempfehlungen sollte der Ausweis gar nicht enthalten. Sanierungsempfehlungen folgen aus einer Energieberatung.“ Dem können wir uns uneingeschränkt anschließen. Abhängig vom festgestellten Energiekennwert ist ein Hinweis wie „Lassen Sie sich (unbedingt) von einem Energieberater beraten!“, alles was es braucht, um über den öffentlich-rechtlichen Energieausweis die Modernisierung von Gebäuden anzuregen. Den Rest wird der Markt schon regeln. GLR

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