GEB Newsletter: 08-2007 | 03.04.2007

AKTUELLES

Wohnungsneubau kommt nicht in Schwung

Der Bau insgesamt hat 2006 die Trendwende geschafft: Die reale Bruttowertschöpfung im Baugewerbe nahm im vergangenen Jahr um 4,6% zu, die realen Bauinvestitionen wuchsen um 4,2%. Dies sind die stärksten Zuwächse seit 1994. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem der rasante Anstieg im Wirtschaftsbau sowie Maßnahmen im Gebäudebestand.

KfW-Indikator Eigenheimbau im Keller
Der private Neubau von Wohnungen trug dagegen nur unterdurchschnittlich zu der Erholung bei, und auch in diesem Jahr dürften die Wohnungsneubauaktivitäten nicht in Schwung kommen. Dies jedenfalls signalisiert die anhaltende Schwäche des KfW-Indikators Eigenheimbau. Im Februar plante saisonbereinigt nur noch rund ein Drittel (33,9%) der im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms geförderten Kreditnehmer einen Neubau oder den Erwerb eines neu gebauten Eigenheims. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der Zeitreihe im Januar 1998.

Bauwirtschaft entwickelt sich trotzdem positiv
Deutlich besser sind die Aussichten aber für die Bauwirtschaft insgesamt. Sie wird voraussichtlich 2007 das zweite Jahr in Folge einen realen Wertschöpfungszuwachs erzielen, vor allem wegen der erneut positiven Entwicklung im Wirtschaftsbau und bei den Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand. GLR

Uns interessiert Ihre Meinung!
  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Weitere Artikel zum Thema

Frage des Monats

Wie viel Prozent Ihrer Energieberatertätigkeit machen Einzelmaßnahmen aus?

Abstimmen
Wissenscheck

Testen Sie Ihr Wissen und lernen Sie dazu! Jeden Monat stellen wir Ihnen vier Fragen aus dem GEB-Umfeld und erläutern die richtige Antwort.

GEB-Newsletter

Ja, ich möchte den GEB-Newsletter kostenlos abonnieren: