GEB Newsletter: 01-2007 | 04.01.2007

FÖRDERUNG

ProKlima: Eigenes Förderprogramm für KWK

Der enercity-Fonds proKlima bietet 2007 erstmalig ein eigenes Förderprogramm zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) an. Es soll zentrale und dezentrale KWK-Anlagen, also den Ausbau des Nah- und Fernwärmenetzes genauso wie das Errichten von Blockheizkraftwerken unterstützen. Das KWK-Programm bündelt Förderangebote, die bisher zum Teil in anderen proKlima-Bausteinen wie dem Altbauprogramm enthalten waren.

Neu ist, dass der enercity-Fonds ab 2007 auch Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung von mehr als 20 kW fördert. Gerade für Anlagen bis 50 kW sind Investitionsanreize aktuell sehr wichtig, damit sie noch vor Auslaufen des KWK-Gesetzes Ende 2008 in Betrieb gehen können. Das Gesetz sieht eine zehnjährige Förderung von KWK-Strom vor. Die proKlima-Zuschüsse je Blockheizkraftwerk betragen – abhängig von Leistung und Wirtschaftlichkeit – 4000 bis 12.000 Euro brutto. Gefördert werden Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung von bis zu 200 kW. Eine Million Euro stehen 2007 für das KWK-Programm bereit.

Die proKlima-Zuschüsse gibt es für Maßnahmen im Gebiet der Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze. Allerdings haben die bisherigen proKlima-Förderprogramme oft auch schnell Nachahmer in anderen Versorgungsgebieten gefunden und Strahlkraft auf überregionale Förderprogramme gehabt. Eventuell nimmt die KWK-Förderung auch in diesem Fall wieder eine Vorreiterrolle ein. GLR
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