Gebaeude Energie Berater Ausgabe:

Heizungsindustrie veröffentlicht Jahresbilanz

29.01.2014 - Insgesamt 686.500 Wärmeerzeuger setzte die deutsche Heizungsindustrie im Jahr 2013 ab.

Zwar ist ein Wachstum von 6 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, dies reiche aber nicht aus, um den nach wie vor bestehenden Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufzulösen. Die jährliche Modernisierungsrate im anlagentechnischen Bereich liegt bei 3 %. „Ohne Hebung der Potenziale im größten Energieverbrauchssektor Deutschlands, dem Wärme- und Klimamarkt, kann die Energiewende nicht gelingen“, so Manfred Greis, Präsident des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH). „Allein über die anlagentechnische Erneuerung im Gebäudebereich und in der Industrie können über 15 % des deutschen Energieverbrauchs eingespart werden.“

Prof. Dr. Ulrich Pfeiffenberger, Vorsitzender des Fachverbands Gebäude-Klima e. V. (FGK): „Wie beim Wärmebereich liegen auch in der installierten Klima- und Lüftungstechnik enorme CO2-Minderungs- und Energieeinsparpotenziale brach. So sind Klimaanlagen in deutschen Nichtwohngebäuden durchschnittlich etwa 28 Jahre alt. Viele von ihnen arbeiten energetisch ineffizient. Auch hier bedarf es einer Beschleunigung des Modernisierungstempos“.

  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden
Frage des Monats

Haben Sie in diesem Jahr mehr Nachfragen zur Erstellung von Energieausweisen bekommen als in den Vorjahren?

Abstimmen
Wissenscheck

Testen Sie Ihr Wissen und lernen Sie dazu! Jeden Monat stellen wir Ihnen vier Fragen aus dem GEB-Umfeld und erläutern die richtige Antwort.

GEB-Newsletter

Ja, ich möchte den GEB-Newsletter kostenlos abonnieren: