Gebaeude Energie Berater Ausgabe: 02-2019

Inthermo VHF-Hybridlösung spart Montagezeit


Bei dem patentierten VHF-Hybrid-System von Inthermo bilden die Dämmplatte und die vertikalen Stege eine Einheit, was die Montage deutlich vereinfacht und beschleunigt.

Bei dem patentierten VHF-Hybrid-System von Inthermo bilden die Dämmplatte und die vertikalen Stege eine Einheit, was die Montage deutlich vereinfacht und beschleunigt.

Auf der BAU in München präsentierte der WDVS-Anbieter Inthermo die Studie einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) für den Holzbau, die auf einer speziell geformten Holzfaserplatte basiert. In einer beeindruckenden Live-Montage wurde am Messestand gezeigt, dass die Fassadenmontage damit nicht nur einfacher, sondern auch erheblich schneller vonstatten geht. Bei dem Fassadendämmsystem VHF-Hybrid ist die Dämmplatte nämlich so gefräst, dass zwei von drei Montageschritten entfallen können – Dämm- und Deckplatte bilden eine konstruktive Einheit. Die Konterlattung ist bereits ab Werk integraler Bestandteil der Holzfaserplatte; sie muss daher nicht mehr separat am Baukörper befestigt werden. Somit können auch der Zuschnitt sowie das Verklammern der Putzträgerplatte mit der Konterlattung entfallen. Auf die Stege wird außenseitig eine äußerst robuste Putzträgerplatte aus Blähgranulat aufgebracht, die sich komfortabel und zeitsparend verputzen lässt. Markierungen am Produkt machen die exakte Ausrichtung der kompakten Elemente an der Fassade denkbar einfach. Holzfaserdämmplatte und Putzträgerplatte kommen als vorkonfektioniertes Element zur Baustelle und werden in einem Arbeitsgang am Baukörper verankert. Die robuste Deck- bzw. Putzträgerplatte schützt vor Schlagregen, Hagel & Co, die Holzfaserplatte dämmt den Baukörper und fungiert dabei als Winddichtung. Die Systemfunktionen „Wetterschutz“ (durch die Putzträgerplatte) und „Winddichtung“ (durch die Dämmplatte) sind somit entkoppelt. Schimmel hat bei dem projektierten Dämmsystem keine Chance. Das lässt sich hauptsächlich auf den Kamineffekt zurückführen, der für Luftbewegung in den Gefachen der Fassadenbekleidung sorgt: „Feuchtigkeit wird bei der VHF-Hybrid direkt wieder hinausgelüftet. Der permanente Luftstrom durch die Kanäle wird so gelenkt, dass sich Wasserdampf vollständig verflüchtigt, bevor sich Kondensat im Bauteil niederschlagen kann“, erläutert Zimmermeister Sebastian Schmucker, der das patentierte Fassadendämmsystem Inthermo VHF-Hybrid maßgeblich entwickelt hat. Wann genau das Fassadendämmsystem an den Start geht, war auf der BAU 2019 noch nicht abschließend geklärt – vermutlich aber noch in diesem Jahr.

Inthermo

64372 Ober-Ramstadt

Tel. (0 61 54) 7 17 16 69

www.inthermo.de

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