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Mit Heatstickern zur vierfachen Speicherkapazität

Es klingt fast utopisch, was Dirk Büttner vom Unternehmen Axiotherm beim PCM-Symposium präsentierte: Mit zigarrengroßen Sticks oder linsenförmigen Behältnissen, gefüllt mit Phasenwechselmaterial (PCM), könnte die Wärmekapazität von Warmwasserspeichern bei gleichem Volumen auf einen Schlag um das Zwei- bis Vierfache erhöht werden, auch bei vorhandenen Behältern. Eine andere, nicht minder interessante Anwendung zeigte der Heizkörperspezialist H. M. aus Dingelstädt mit der sogenannten Thermobatterie, einem konventionellen Warmwasserspeicher mit PCM im Doppelmantel zur Erhöhung der Speicherkapazität. Technisch interessant ist auch die Lösung von Thomas Friedrich, Geschäftsführer der Innogration GmbH, PCM-Elemente in eine thermisch aktivierte Sandwichdecke zu integrieren, um damit die Spitzenlast abzufangen. Eher verhalten äußerten sich dagegen die Wissenschaftler des Projekts PCM-Demo II und der Vertreter des Projektträgers Jülich zum aktuellen Stand der Entwicklung: Die Schaltpunkte der bisher getesteten Phasenwechselmaterialien seien für praktische Anwendungen zu hoch und die Speicherwirkung lasse mit der Zeit durch Hysterese und Alterung nach. Die Schwerpunkte künftiger Forschungsprojekte liegen deshalb auf der Erkundung geeigneter, langlebigerer, preisgünstigerer und einfach handhabbarer PCM. Eindrücke vom Würzburger PCM-Symposium. „Kristall“-Hochhaus mit PCM-Decken in Schulungsräumen „Wenn sich der Nutzer nicht an die Auslegung des PCM-Systems hält, kann man damit wenig einsparen.“ Holger Lyding vom TGA-Ingenieurbüro Deerns Deutschland G ...

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