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Ursachen für Feuchte in Bauteilen

Der Anlass für diesen Beitrag geht auf eine Diskussion mit Vertretern des Handwerks zurück. Es ging um die Frage, ob Absolventen einer Qualifizierung zur Schimmelpilzsanierung generell auch auf die Sanierung von Feuchteschäden 1 vorbereitet seien. In der Praxis ist zu beobachten, dass das Spezialgebiet Schimmelpilzsanierung zunehmend synonym für die Sanierung von Feuchteschäden im Allgemeinen verwendet wird. Dies widerspricht jedoch einem ganzheitlichen Verständnis und Vorgehen im Feuchteschutz. Im Folgenden werden deshalb Themengebiete herausgearbeitet, die im Handlungsfeld der Sanierung und Prävention von Feuchteschäden stecken. In dieser und der nächsten Ausgabe sind wichtige Punkte dafür zusammengestellt. Diese Auflistung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, zeigt die große Bandbreite an Themengebieten, die im Bereich des Feuchteschutzes zu beachten sind. Der Begriff Feuchteschutz Zunächst ist es notwendig, wenigstens schlaglichtartig die Historie des Begriffs „Feuchteschutz“ ab den 1950er-Jahren darzustellen: In dieser Zeit entstand die DIN 4108 [1], die bis heute Anforderungen an den Wärme- und Feuchteschutz zum festen Bestandteil von Planungsaufgaben stellt. Das Glaser-Verfahren Helmut Glaser entwickelte ein Rechenverfahren mit dem Ziel, Kondensation in den Wänden von Kühlräumen zu vermeiden [2]. Es wurde als Periodenbilanzverfahren weiterentwickelt und in den 1960er-Jahren als wichtige Planungsgrundlage verankert. Generationen von Baufachleuten sahen im „Glaser-Verfahren“ (Abb. 1) den Inbegriff des Feuchteschutzes. In der weiteren Entwicklung der DIN 4108 und anderer Regelwerke w ...

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