Gebaeude Energie Berater Ausgabe: 07-2017

Schöck Bauteile Isokorb mit Glasfasern

Der Schöck Isokorb XT-Combar ist mit Glasfaserstäben bewehrt und dem Materialpendant aus Beton- oder Edelstahl in mehrfacher Hinsicht überlegen und vom Passivhaus Institut für kühl gemäßigtes Klima zertifiziert.

Der Schöck Isokorb XT-Combar ist mit Glasfaserstäben bewehrt und dem Materialpendant aus Beton- oder Edelstahl in mehrfacher Hinsicht überlegen und vom Passivhaus Institut für kühl gemäßigtes Klima zertifiziert.

Der Isokorb XT-Combar des badischen Herstellers Schöck Bauteile kombiniert den Isokorb XT mit Glasfasermaterial. Die Materialtechnologie ist seit 2004 unter dem Namen Combar bekannt und unter anderem im Tunnel-, Brücken- und Gleisbau verbreitet. Im Hochbau dagegen bei der Bewehrung sowie bei Sandwich- und Elementwänden. Schöck Combar besteht aus korrosionsresistenten, besonders dicht gepackten Glasfasern, die mit einem Vinylesterharz gebunden sind. Die Stäbe werden in einem geschlossenen Pultrusionsverfahren (Strangzieh-Verfahren) hergestellt. Ist das Material ausgehärtet, erfolgt die Profilierung und die Endbeschichtung. Das Ergebnis ist ein Bewehrungsmaterial mit hoher statischer und physikalischer Leistungsfähigkeit – so besticht Combar durch seine hohe Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit, sehr gute Korrosionsbeständigkeit und hat zudem ein deutlich geringeres Eigengewicht als Stahl. Die Combar Glasfaserstäbe erreichen eine Wärmeleitfähigkeit von 0,7 W/mK – eine wärmetechnisch überlegene Alternative zu Betonstahl ( = 50 – 60 W/mK) oder Edelstahl ( = 15–17 W/mK). Der neue Isokorb liefert auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit: Neben der Energieeinsparung durch die verbesserte Wärmedämmung liegt die CO2-Belastung bei der Herstellung weitaus niedriger als bei einem Isokorb, der mit Edelstahl bewehrt ist.

Schöck Bauteile

76534 Baden-Baden

Tel. (0 72 23) 96 70

www.schoeck.de

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