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„Energiesparkompass“ deckt Nachholbedarf auf

Kluft zwischen gefühltem und tatsächlichem Wissen

Obwohl in den vergangenen zehn Jahren viel geschehen ist, würde es bei den Altbauten in Deutschland noch 150 Jahre dauern, um die heute üblichen energetischen Standards zu erreichen, wenn im bisherigen Tempo weitersaniert würde. Das ist eine Erkenntnis aus dem „Energiespar­kompass“ des Fachverbands Wärmedämmverbundsysteme, für den vom Meinungsforschungsinstitut dimap im Zeitraum vom 9. bis 12. Februar 2009 Daten erhoben wurden. Befragt wurden 1002 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet, 59 Prozent davon mit Wohneigentum, 41 Prozent in einem Mietverhältnis. Der finanzielle Vorteil hat stärkere Bedeutung erlangt Die Hälfte der Bundesbürger, die über selbst­genutztes Wohneigentum verfügt, hat seit 1999 in energetische Sanierungsmaßnahmen investiert. Die Modernisierung der Heizungsanlage war dabei die häufigste Maßnahme (Abb. 1). Etwa die Hälfte investierte in Wärmedämmung und Fenstertausch. Als Anlass für die Investition nannten 62 Prozent der Befragten ohnehin notwendige Sanierungsarbeiten, weil sich der finanzielle Aufwand der energetischen Maßnahmen im Verbund deutlich relativierte (Abb. 2 ). Im Vergleich dazu spielten der langfristige finanzielle Nutzen und höherer Wohnkomfort eine eher untergeordnete Rolle, der Klimaschutz folgte erst an vierter Stelle. Dass sich diese Prämissen aber deutlich wandeln, wird beim Blick auf jene Hauseigentümer deutlich, die in den nächsten fünf Jahren eine energetische Sanierung fest einplanen. Der ökonomische Nutzen hat bei ihnen die ohnehin stattfindende Modernisierung als Hauptgru ...

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