Springe zum Hauptinhalt Springe zum Hauptmenü Springe zur SiteSearch
Fragen rund um die Heizungsmodernisierung

Die Wärmeübertragung

Welchen Einfluss hat die Wärmeübertragung an den Raum bei einer Heizungsmodernisierung? Sie bildet die Grundlage einer nachhaltigen Heizungsmodernisierung. Hier gilt es, die Hausaufgaben zu machen, lange bevor man den Heizraum betritt! Erstes Ziel muss immer eine Reduzierung der Systemtemperaturen der Heizungsanlage sein, was häufig nur dann funktioniert, wenn auch die thermische Hülle des Gebäudes durch nachträgliches Dämmen verbessert wird. Oft wurde hernach die Heizungsanlage nicht oder nur ungenügend an den verbesserten energetischen Standard angeglichen. Der energetische Aufwand, der von der Wärmeübertragung an den Raum benötigt wird, muss bereitgestellt werden und bestimmt natürlich die Anlagenaufwandszahl. In welchem Zusammenhang stehen Systemtemperaturen und Wärmeerzeugung? Soll ein Brennwertkessel den alten Heizwertkessel in absehbarer Zeit ablösen, weil man beim fossilen Energieträger bleiben will, hat die Brennwertnutzung nur eine Chance, wenn die Vorlauftemperaturen bei maximal 55°C liegen. Damit ein Brennwertkessel seinen hohen Wirkungsgrad voll ausspielen kann, nutzt er die in den Abgasen enthaltene Verdampfungswärme, die bei der Verbrennung entsteht. In einer integrierten Nachschaltheizfläche kühlen diese Abgase bis unter die Taupunkttemperatur (ca. 50°C) aus. Für diesen Abkühlprozess sind möglichst niedrige Rücklauftemperaturen des Heizungswassers von 30°C bis 40°C erforderlich. Erst so kann der angestrebte Brennwertnutzen erreicht werden. Leider fahren wohl etwa die Hälfte aller Brennwertkessel höhere Temperaturen, was natürlich überhaupt nicht zur gewü ...

Jetzt weiterlesen und profitieren.

+ GEB E-Paper-Ausgabe – jeden Monat neu
+ Kostenfreien Zugang zu unserem Archiv
+ Fokus GEB: Sonderhefte (PDF)
+ Weiterbildungsdatenbank mit Rabatten
+ Webinare und Veranstaltungen mit Rabatten
uvm.

Premium Mitgliedschaft

2 Monate kostenlos testen