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Energieeffiziente Sanierung von Bürogebäuden

In die Jahre gekommen

Viele Bürogebäude aus der Zeit der Nachkriegsjahrzehnte haben inzwischen 30 bis 50 Jahre Nutzungszeit hinter sich, die an vielen Stellen klar ablesbar ist. Innen wie außen machen Gebrauchsspuren und veraltete Technik deutlich, dass eine Modernisierung längst überfällig ist. In der Regel muss dabei sowohl die Gebäudehülle erneuert als auch die vorhandene Haustechnik ersetzt werden. Häufig finden sich ineffiziente Klimaanlagen in den Gebäuden, aber auch die Fensterlüftung ist trotz innerstädtischer Lage mit entsprechenden Schall- und Schadstoffimissionen noch oft anzutreffen. Abgehängte Decken zur Installationsführung und leichte Zwischenwände waren zur damaligen Bauzeit Standard. Die entsprechend geringe Speicherkapazität trägt zur sommerlichen Überwärmung im Gebäudeinneren bei. Im Winter dagegen führt der schlechte Wärmeschutz der Fassade zu einem hohen Heizenergieverbrauch. Typische Bürogebäude dieser Baujahre verschlingen um 125 kWh/m²a an Heizenergie, der Stromverbrauch für Lüftung, Klimatisierung und Beleuchtung liegt bei ungefähr 50 kWh/m²a [1]. In der Summe entstehen damit Pri­märenergieverbräuche von knapp 300 kWh/m²a. Vereinzelt erreichen die Bürogebäude durchaus auch den doppelten Wert, und bei Sondernutzungen wie bei bei gro­ßen Bibliotheken sind auch Primärenergieverbräuche von bis zu 900 kWh/m²a keine Seltenheit [2]. Sehr energieeffiziente Büroneubauten kommen dagegen schon mit Werten unter 100 kWh/m²a aus. Dies ist mit ambitionierten Konzepten auch im Bestand die Orientierungsmarke: Neue Technologi ...

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