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Statistik zum Gebäudebestand

Aus alt

Traut man der Statistik, so verfügt Deutschland über einen Wohnungsbestand von 38 157 911 Wohneinheiten [2] - nur etwa zehn Prozent davon sind jünger als 15 Jahre und entsprechen somit dem Neubaustandard. Fast die Hälfte (47 Prozent) der 38 Millionen Wohnungen verteilt sich auf Nachkriegsgebäude, die mindestens älter als dreißig Jahre sind. Etwa 13 Prozent des Kuchens (Abb. 1) entfallen auf Altbauwohnungen aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Dass auch der Anteil der vor 1918 errichteten Wohnungen mit 15 Prozent kaum höher liegt, ist auf das Bombardement der Alliierten gegen Ende der Hitlerdiktatur zurückzuführen. Fast drei Viertel der Wohngebäude in Deutschland sind also zwischen 15 und 60 Jahre alt. Wenngleich die Bausubstanz dieser vergleichsweise jungen Gebäude gegenüber mittelalterlichen Fachwerkhäusern oder sparsam gebauten Arbeitersiedlungen als verhältnismäßig gut eingestuft werden kann, so haben sie doch fast alle - besonders im unsanierten Zustand - einen jämmerlich schlechten energetischen Standard. Bis zur ersten Ölkrise in den siebziger Jahren hat kaum jemand darüber nachgedacht, wie man eine Wohnung Energie sparend beheizen kann - Gebäudedämmung war bis 1975 vielerorts ein Fremdwort. Die ersten, die sich zu einer energetischen Sanierung entschlossen haben, waren die Besitzer von Einfamilienhäusern. Um den volkswirtschaftlich wertvollen Gebäudebestand zu erhalten, gilt es also, vor allem private Eigentümer und Erwerber dazu zu motivieren, in sanierungsbedürftige Altbauten zu investieren. Die Förderung privaten Wohneigentums ist daf&uum ...

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