GEB Wissens-Check

Die Fragen und Antworten wurden dieses Mal von der Akademie der Ingenieure (AkadIng) in Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing. Arch. Stefan Horschler bereitstellt. Dort werden aktuell folgende Seminare für Energieberater angeboten:

  • 18.09. + 19.09.2014: DENA-akkreditiertes update für die ­vereinfachte Eintragung bis 30.09.2014: „Energieeffiziente Gebäude- und Anlagenplanung“
  • Ab 20.09.2014: Energetische Gebäudeplanung, -sanierung und Effizienzhausplanung
  • 24.09. + 25.09.2014: Wärmebrückenworkshop - erkennen, analysieren bewerten
  • Ab 26.09.2014: Passivhaus-Planer/-in
  • Ab 10.10.2014: Ressourcenscout
  • Ab 24.10.2014: Energieanalyse im Nichtwohnungsbau gemäß DIN V 1859

Mehr Infos und Anmeldung unter www.akademie-der-ingenieure.de

Frage 1: Welche der nachfolgenden Aussagen sind bei Überprüfung der EnEV-Anforderungen gemäß § 9 Absatz 1 Satz 1 zutreffend?
  • Die in Anlage 3 Tabelle 1 beschriebenen U-Werte sind zwingend einzuhalten.
  • Der Zeitpunkt der Errichtung des bestehenden Gebäudes spielt bei einer Nachweisführung keine Rolle.
  • Die U-Werte gelten unabhängig vom geometrischen Umfang der baulichen Änderung.
  • Der private Bauherr stellt einen Antrag auf Befreiung auf Grund unbilliger Härte im Zusammenhang mit § 9 bei der obersten Bauaufsicht bzw. beim DIBt.
  • Mit dem Austausch von Fenstern ergibt sich verordnungsrechtlich zwingend auch das Dämmen der Außenwand.
Frage 2: Sie führen am 16.03.2016 einen öffentlich-rechtlichen Nachweis gemäß EnEV 2014 § 3 für ein Wohngebäude mit einer Gebäudenutzfläche von 165 m2. Welche der nachfolgenden Nachweisgrößen müssen nach § 3 EnEV 2014/16 eingehalten werden?
  • Um
  • Qp
  • Szul bzw. Ghzul
  • HT,Referenz
  • Qe bzw. Qf
  • HT
Frage 3: Für ein energetisches Konzept zur gezielten Reduktion der Energieverluste ist eine ingenieurmäßige Bilanzierung sinnvoll. Welche der nachfolgenden Aussagen sind in diesem Zusammenhang zutreffend?
  • Ein sinnvolles energetisches Konzept kann nur auf Basis der Energieeinsparverordnung und der hierin beschriebenen Rechenrandbedingungen aufgestellt werden.
  • Ein zielführendes Konzept muss ingenieurmäßig und zwar unter Berücksichtigung von auf das Einzelgebäude abgestimmten Rechenrandbedingungen erfolgen (Innentemperaturen, Standortaußenklima, hydraulischer Abgleich, Betriebsdauern für Heizungs- und Lüftungstechnik, Warmwasserbedarf usw.) mit dem Ziel einer möglichst hohen Übereinstimmung mit den Energieverbräuchen.
  • Für das energetische Konzept ist zum Abgleich mit den Energieverbräuchen der Jahres-Primärenergiebedarf heranzuziehen.
  • Als Bilanzierungsverfahren kann die DIN V 18599 sowohl für einen EnEV-Nachweis als auch für einen ingenieurmäßigen Nachweis zur Ermittlung des Endenergiebedarfs herangezogen werden.
Frage 4: Welche der nachfolgenden Aussagen sind bei einem EnEV-Nachweis seit 2009 für ein zu errichtendes Wohngebäude zutreffend?
  • Die Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf werden vom Kompaktheitsgrad abgeleitet.
  • Je größer die nach Süden orientierten Fensterflächen (bei g = 0,60), desto leichter lassen sich die Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf erfüllen.
  • Mit einer nachgewiesenen Gebäudedichtheit lässt sich der spezifische, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Transmissionswärmeverlust mit weniger Aufwand in den U-Werten erfüllen.
  • Der Endenergiebedarf im Energieausweis beinhaltet sämtliche Wärmeenergien für Heizung und Warmwasser sowie Stromaufwendungen inklusive des Haushaltsstroms.

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