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GEBÄUDESANIERUNG

Hochwertige Sanierung bei konstanter Warmmiete

Die Gebäude der “Märkischen Scholle“, hier als Fotomontage mit dem geplanten Erdwärmespeicher. - eZeit Ingenieure - © eZeit Ingenieure
Die Gebäude der “Märkischen Scholle“, hier als Fotomontage mit dem geplanten Erdwärmespeicher. - eZeit Ingenieure
Die energetische Gebäudesanier ist für den Klimaschutz dringend nötig – aber bei Mietern auch gefürchtet. Dass die Warmmieten danach nicht steigen müssen, will die Wohnungsgenossenschaft „Märkische Scholle“ demonstrieren. In Berlin-Lichterfelde will sie mit Unterstützung des Umweltinnovationsprogramms vier Gebäude aus den 1930er- und 1960er-Jahre bis Dezember 2018 umfassend und sozialverträglich auf einen besonders energetischen Standard saniert werden. Die Wärmeversorgung soll ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien erfolgen. Eine komplexe Regelungstechnik soll die vier Gebäude mit ihrem Wärme- und Strombedarf und dem Energieangebot zu einem lokalen Micro Grid vernetzen, um die Anlagentechnik besser auslasten und kleiner dimensionieren zu können ( weitere Infos auf: www.maerkische-scholle.de ).

Ein wesentliches Projektziel ist die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen. Es erfolgt keine „Entmietung“ mit anschließender Neuvermietung zu höheren Preisen, sondern den Mietern werden während der Sanierung Ersatzwohnungen zur Verfügung gestellt. Wenn die Mieter aus ihren gestellten Ersatzwohnungen wieder zurückziehen, soll die Warmmiete zunächst nahezu wie zuvor sein. Nach drei bis vier Jahren soll sie niedriger ausfallen, als die bisherige Warmmiete mit der Teuerung der Fernwärme gewesen wäre. Möglich kann dies werden, da die Kosten der Sanierung mit der Einsparung an Heizenergie und der Einspeisevergütung des Stroms aus Photovoltaikanlagen kompensiert werden können. GLR