Dossier

Passivhaus

Passivhaus-Konzepte wurden lange Zeit nur im Neubaubereich betrachtet. Das hat sich in den letzten Jahren verändert. Immer mehr Passivhäuser sind im Bestand zu finden. Auch die Komponenten für Passivhäuser werden immer vielfältiger.

1 Schrittweise modernisiertes Einfamilienhaus: Die vorhandenen Fenster waren noch in einem guten Zustand und können zu einem späteren Zeitpunkt ausgetauscht werden. Allerdings müssen bei einer Fassadendämmung hierfür die Anschlüsse vorbereitet werden. Dies gilt es im Rahmen des EnerPHit-Sanierungsplans zu erkennen und zu dokumentieren.

GEB 07-2016

Schritt für Schritt

EnerPHit-Sanierungsplan Mit dem EnerPHit-Standard entwickelte das Passivhaus Institut bereits 2010 einen energetischen Standard für Bestandsbauten auf Passivhausniveau, der die Besonderheiten von Altbauten berücksichtigt. Viele Hauseigentümer scheuen jedoch die Kosten für eine komplette Sanierung und bevorzugen stattdessen die schrittweise Umsetzung derselben. Genau da setzt der EnerPHit-Sanierungsplan an. Die vorausschauende Planung der einzelnen Sanierungsschritte erleichtert das Erreichen des EnerPHit-Standards. Zeno Bastian, Jan Steiger

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1 Das Passivhaus benötigt besonders effiziente Produkte, die preislich mit konventionellen Angeboten mithalten können. Der Component Award des Passivhaus Instituts soll die Hersteller dazu anspornen, entsprechende Lösungen zu entwickeln. Im Jahr 2016 ging es bei dem Wettbewerb um kostengünstige Wohnungslüftungen im Bestand.

GEB 07-2016

Effizienz muss nicht teuer sein

Passivhaus Component Award 2016 Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung führen bei energetischen Sanierungen aufgrund der vermeintlich hohen Kosten und aufwendigen Installation zumeist noch ein Schattendasein, obwohl die vorerwärmte Luft den Komfort in den Wohnungen steigert. Der diesjährige Component Award des Passivhaus Instituts forderte die Teilnehmer auf, zu beweisen, dass sich die Mehrkosten und der zusätzliche Aufwand solcher Anlagen auch bei Sanierungen in Grenzen halten. Die Ergebnisse sind verblüffend! Kristin Bräunlich

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GEB 07-2016

Jung geblieben

25 Jahre Wohnen und Leben im Passivhaus Die Planung und der Bau der weltweit ersten Passivhäuser in Darmstadt-Kranichstein sorgte im Jahr 1991 für Aufsehen. Kaum jemand glaubte damals ernsthaft, dass sich der Passivhaus-Standard bewähren und international durchsetzen würde. Die Architektur wurde belächelt und die dicke Dämmung verspottet. Inzwischen sind 25 Jahre vergangen und siehe da: Die Häuser sind immer noch luftdicht, sie verbrauchen kaum Heizenergie und bieten den gleichen Komfort wie am Tag des Einzugs. Wolfgang Hasper

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GEB 07-2015

Fenster auf Bewährung

Ergebnisse des Component Award 2015 Der zweite Component Award für zertifizierte Passivhausprodukte widmete sich erneut dem Bauteil Fenster. Gefragt waren praxisgerechte Lösungen, die sich an der schrittweisen Sanierung von Gebäuden orientieren, indem sie flexibel den wärmebrückenfreien Anschluss einer nachträglich angebrachten Fassadendämmung bereits beim Fenstertausch vorwegnehmen. Der Wettbewerb zeigt: Passivhausfenster sind nicht nur effizient und wettbewerbsfähig, sie bergen auch ein hohes innovatives Potenzial für Gebäudesanierungen. Klaus Siegele

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GEB 07-2015

Digitale Werkzeugkiste

PHPP 9.1 und designPH Für den Bau neuer Passivhäuser und Gebäudesanierungen nach dem EnerPHit-Standard hat sich das Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) über die Jahre bestens bewährt. Mit der Version 9.1, die 2015 mit vielen Neuheiten und Ergänzungen an den Start ging, haben Planer und Energieberater ein effizientes digitales Werkzeug zur Hand, um ihre Konzepte zu optimieren. Für die frühe Entwurfsphase empfiehlt sich das Planungswerkzeug designPH, das als 3D-Eingabeschnittstelle für das PHPP fungiert und als Plug-In für die Design-Software SketchUp erhältlich ist. Jan Steiger

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1 Die Grafik zeigt die Anforderungen der neuen Passivhaus-Klassen Classic, Plus und Premium an PER-Bedarf und PER-Erzeugung. Das „Classic“ entspricht dem heutigen Passivhaus. Wer eine höhere Klasse erreichen möchte, benötigt einen geringeren Bedarf an erneuerbarer Primärenergie und muss zusätzlich nachhaltig Energie erzeugen.

GEB 07-2015

Classic, Plus und Premium

Neues Bewertungsschema für Passivhäuser Da der Anteil der erneuerbaren Energie-quellen an der Energieversorgung unserer Gebäude kontinuierlich zunimmt, muss auch die Bewertung der Gebäudestandards diesem Aspekt gerecht werden. Das Passivhaus Institut hat nun ein neues Bewertungssystem entwickelt, das Energieeinsparung und regenerative Energieerzeugung gleichermaßen berücksichtigt. Der erzielbare Standard von Passivhäusern ist jetzt gestaffelt in die Klassen Classic, Plus und Premium.  Benjamin Krick

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Anforderungen an die Haustechnik in Niedrigenergiehäusern GEB 07-2014

Anlagentechnik für geringe Heizlasten

Mit steigenden Dämmstandards ändern sich die Anforderungen an Wärmerzeuger und die Wärmeverteilung. Heizsysteme, die heute noch standardmäßig eingesetzt werden, stoßen in Niedrigenergie- und Plusenergiehäusern an ihre Grenzen. Lesen Sie, was bei der Planung und Auslegung zu beachten ist.

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Effizienzhaus Plus: Aktuelle Ergebnisse des Monitorings GEB 07-2014

Ein Gebäude im Alltagstest

Das Effizienzhaus Plus in der Fasanenstraße in Berlin zählt zu den Hoffnungsträgern des Bundes, um den Nachweis zu erbringen, dass es tatsächlich klappen kann, ab 2019 nur noch „klimaneutrale“ Neubauten zu genehmigen und zu bauen. Parallel dazu läuft ein Forschungsprogramm mit aktuell 35 Wohnhäusern, die ebenfalls übers Jahr gesehen mehr Energie erzeugen sollen als sie selbst benötigen. Jetzt liegen erste Ergebnisse des begleitenden Monitorings vor, das sowohl die technischen als auch die sozialwissenschaftlichen Aspekte unter die Lupe genommen hat.

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Passivhaus-Standard für Supermärkte und Hallenbäder GEB 07-2014

Versteckte Potenziale

Das mehrfach preisgekrönte Kunstmuseum in Ravensburg zeigt – die Vorteile des Passivhauskonzepts beschränken sich längst nicht mehr nur auf Gebäude zum Wohnen und Arbeiten. Auch Gebäude, in denen spezielle Anforderungen an die Nutzung bestehen, wie zum Beispiel Supermärkte und Hallenbäder, bergen ein erhebliches Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz. Will man dieses heben, so muss allerdings der planerische Blick weit über die Gebäudehülle und das Lüftungskonzept hinaus-gehen – das Passivhaus Institut hat inzwischen gute Erfahrungen bei ersten Pilotprojekten gemacht.

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Neues Bewertungssystem für Passivhäuser GEB 07-2014

PERfekter Maßstab

Im Zuge der Energiewende steigt der Anteil an erneuerbaren Energieträgern. Die EnEV reagiert darauf mit kontinuierlich sinkenden Primärenergiefaktoren – ab 2016 gilt für Strom ein Wert von 1,8, weil Wind- und Solaranlagen immer mehr zur Stromproduktion beitragen. Zu Ende gedacht, haben unsere Gebäude nach dem Vollzug der Energiewende einen Primärenergiebedarf von Null, was weder der Realität entspricht noch Anreize gibt, die Energieeffizienz eines Gebäudes zu verbessern. Das Passivhaus Institut hat nun ein Bewertungssystem erarbeitet, um auch den erneuerbaren Energiebedarf praxisgerecht zu ermitteln.

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Streitfrage: Die energetische Qualität eines Passivhauses GEB 04-2014

Grenzen des Wärmeschutzes

Ein Fall aus der Gutachterpraxis: Der Käufer eines Reihenhauses bemängelte, dass die zugesagte energetische Qualität des Passivhauses einer Überprüfung nicht standgehalten hat. Er forderte daraufhin entweder eine Nachbesserung bei der Dämmung oder stattdessen eine Ausgleichszahlung als Schadenersatz für die erhöhten Heizkosten. Dabei stellt sich die Frage: Lässt sich der Wärmeschutz bei einem Passivhaus durch mehr Dämmung überhaupt noch verbessern? Spielen hier nicht andere Verbrauchsaspekte und Verhaltensweisen wie der Warmwasserbedarf oder das Lüften eine gravierendere Rolle? Wie lässt sich ein solcher Streitfall finanziell bewerten und praxisgerecht lösen?

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Eingeschossiges, barrierefreies Passivhaus in Adelzhausen GEB 07-2013

Runder Appendix


Nicht nur die runde Form des Passivhauses in einem kleinen Gewerbegebiet bei Adelzhausen fällt aus der Norm des Üblichen, sondern auch dessen Heizkosten, die sich für die 116 m2 Wohnfläche auf gerade mal 90 Euro pro Jahr beschränken. Einzige Heizquelle ist neben der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ein Pellet-Primärofen, der nach dem Geschmack des Ehepaares, welche den barrierefrei zugänglichen Rundbau bewohnen, viel zu selten in Betrieb ist. Die massiven Außenwände aus Porenbeton sind 360 mm dick mit Zellulosefaser gedämmt und mit Lärchenholz verschalt.

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Qualitätssicherung beim Passivhausbau GEB 07-2013

Wunsch und Wirklichkeit


Nicht jeder Bauherr, der sich ein Passivhaus wünscht, zieht am Ende auch in ein solches ein. Obwohl dessen energetischer Standard vom Passivhaus Institut in Darmstadt klar definiert ist, klafft zwischen geplantem Niveau und gebauter Realität mangels Qualität bei Planung, Ausführung und Bauaufsicht oft eine große Lücke. Inzwischen steigt die Anzahl der zertifizierten Passivhaus-Planer rapide an. Doch sichert ein Zertifikat allein auch die Bauqualität? Worauf genau kommt es bei der Qualitätssicherung speziell im Passivhausbau an? Wo liegen die Stolpersteine auf dem Weg vom Konzept zum Ergebnis?

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Zertifizierte Modernisierung mit Passivhaus-Komponenten GEB 07-2013

„PHit“ für die Zukunft


Der vom Passivhaus Institut entwickelte EnerPHit-Standard ist darauf ausgelegt, den Wärmeschutz von Altbauten unter praxisgerechten und ökonomisch vertretbaren Bedingungen mit Passivhaus-Komponenten zu optimieren. Anders als bei Neubauten, die zum Erreichen des Passivhausstandards festgelegte energetische Kennwerte erfüllen müssen, legt der EnerPHit-Standard für die komplette oder bald auch schrittweise konzipierte Modernisierung Grenzwerte für Einzelbauteile wie Dach, Fenster oder Lüftungsanlage fest. Diese können auch überschritten werden, wenn der Heizwärmebedarf des Gebäudes am Ende unter 25 kWh/(m2a) liegt.

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Das Effizienzhaus Plus – erste Erfahrungen und Ergebnisse GEB 07-2013

Knapp im Plus


Für den Zeitraum von 15 Monaten lebte eine Testfamilie in dem Berliner Effizienzhaus Plus, um das im Vorfeld viel gepriesene Wohnhaus der Zukunft auf seine Alltagstauglichkeit zu testen. Zwar hat das energieeffiziente „Wohnkraftwerk“ die Erwartungen der Planer und Experten nicht zu hundert Prozent erfüllt, jedoch blieb unterm Strich ein knappes Plus in der Jahresenergiebilanz. Wichtiger als die Kilowatt-Punktlandung waren die praktischen Erkenntnisse, die der Forschungsinitiative Zukunft Bau des BMVBS aufzeigten, an welchen Stellschrauben noch zu drehen ist, um Plus-Energiehäuser salonfähig zu machen.

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Modulares Plusenergiehaussystem von Variotec GEB 03-2013

Hybrid Building 2050


Auf dem Firmengelände der Firma Variotec, einem Hersteller von Vakuumdämmpaneelen sowie Passivhausfenstern und -türen, dokumentiert der Prototyp eines modularen Bausystems, wie sich eine optimal gedämmte Gebäudehülle und reduzierte Haustechnik zu einem energieeffizienten Plusenergiehaus kombinieren lassen. Das „Hybrid Building 2050“ soll Variotec den Einstieg in den Franchisingmarkt für diesen Haustyp ebnen – zu Baukosten, die auf dem Niveau von herkömmlichen Passivhäusern liegen.

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Klimaschutz-Modellprojekt: Rathaus wird zum Passivhaus GEB 03-2013

Kommunaler Musterknabe


Das mehrgeschossige Rathaus der Stadt Löhne ist ein typischer Verwaltungsbau der 1970er-Jahre – ein nüchternes und verzweigtes Bürohaus, wie es in vielen deutschen Städten anzutreffen ist. Einst ausstaffiert mit einer Gebäudehülle und inzwischen längst veralteter Technik, die weder optisch, funktional noch energetisch in die heutige Zeit passen. Die hohen Instandhaltungs- und Betriebskosten nahm der Löhner Stadtrat zum Anlass, die eigene Arbeitsstätte durch eine umfassende Sanierung auf Passivhausniveau anzuheben. Die Heizkosten sind nun um den Faktor 10 gesunken.

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Dämmung von Bauteilen im Einblas-Dämmverfahren GEB 02-2013

Flocken sparen Kohle


Das Ausblasen von Hohlräumen mit losen Dämmstoffen in Form von Flocken, Fasern oder Granulaten hat speziell bei Bestandsbauten viele Vorteile gegenüber dem Verlegen von herkömmlichen Platten- oder Mattendämmstoffen. Die Methode ist vielfach nicht nur kostengünstiger, sondern auch schneller und praktikabler. Außerdem gelten in Altbauten die Forderungen der EnEV als erfüllt, wenn vorhandene und technisch/konstruktiv volumenbegrenzte Hohlräume wie zum Beispiel oberste Geschossdecken ­vollständig mit Dämmstoff versehen sind.

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Mängel an PV-Anlagen als Wirtschaftsfaktor GEB 02-2013

Licht und Schatten


Seitdem das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingeführt wurde, sind allein in Deutschland über eine Million Photovoltaikanlagen installiert und ans deutsche Stromnetz angeschlossen worden. Nicht alle ­Anlagen erreichen jedoch die Erträge, die sich die Betreiber erhofft haben – viele davon verfehlen hingegen die angestrebte Wirtschaftlichkeit. Die Hintergründe für diese Probleme sind vielfältig und liegen gleichermaßen in mangelhafter Planung und Ausführung begründet.

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Passivhausneubau im Grünen: Wohnhaus mit Werkstatt GEB 06-2012

Nach allen Saiten offen


Inmitten eines neu erschlossenen Gewerbegebiets unweit des Bodensees steht ein Passivhaus in Holzständerbauweise mit perfekter Aussicht und eleganter Architektur. In der Konstruktion, den Details und dem energetischen Konzept steckt hingegen ein ganzes Bündel an Know-how, das die Baufamilie in Form eines erfahrenen Passivhaus-Architekten angezapft hat. Nutz- und Wohnwert gehen bei diesem Projekt eine Appetit machende Symbiose ein – und man lernt: Gute Qualität muss nicht teuer sein.

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Passivhaus im Bestand: Wohn- und Geschäftshaus GEB 06-2012

Doppelter Nutzen


Bei der Suche nach einem neuen Domizil für Familie und Büro stieß der Passivhaus-Planer Roland Matzig auf eine marode Doppelhaushälfte im Mannheimer Stadtteil Almendorf. Der hohe Endenergiebedarf von mehr als 320 kWh/(m2a) schreckte ihn nicht, sondern spornte ihn sogar dazu an, das Nachkriegsgebäude energetisch auf Passivhausniveau zu sanieren. Auch architektonisch hat das Wohn- und Geschäftshaus von den Um- und Anbauten profitiert – ein vorbildliches Beispiel, wie man Altbauten ­zukunftsfähig macht und deren Wert erhält.

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Bestandssanierung mit Passivhauskomponenten GEB 06-2012

Das passende Werkzeug


Einen Bestandsbau im Zuge einer Modernisierung in ein Passivhaus zu verwandeln, ist eine komplexe Aufgabe. Neben einer umfassenden Analyse der vorgefundenen Bausubstanz und der Anlagentechnik gilt es, mithilfe von energetisch effizienten Passivhauskomponenten ein zukunftsfähiges Sanierungskonzept zu erarbeiten, alle wichtigen Details sorgfältig zu planen und die Qualität der Ausführung im Auge zu behalten. Anstatt die Aufträge einzeln an Handwerker zu vergeben, sollten bei einem solchen Vorhaben unbedingt ein Planer und ein fachkundiger Energieberater beratend zur Seite stehen.

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Veranstalter von Passivhaus-Seminaren – eine Übersicht GEB 06-2012

Über kurz oder lang


Die Zahl der Neubauten, die als Passivhaus geplant werden, steigt kontinuierlich. Selbst bei der Sanierung eines Gebäudes steht der Passivhausstandard immer häufiger im Fokus. Doch wie plant man ein solches Passivhaus? Welche Besonderheiten sind zu beachten? Welche Richtlinien sind einzuhalten? Auf alle diese Fragen bekommen Architekten, Energieberater und Handwerker in Workshops, Seminaren und Lehrgängen kompetente Antworten.

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Vergleichbarkeit energetischer Standards GEB 11/12-2011

Äpfel und Birnen


Wenn Fachleute untereinander über Bauweisen diskutieren, fallen ebenso wie bei Beratungsgesprächen mit Investoren immer wieder die Begriffe Nullenergiegebäude, Passivhaus oder Plusenergiegebäude. Was steckt jedoch hinter diesen Bauweisen und wie vergleichbar sind sie? Anhand eines kleinen ­Bürogebäudes soll beispielhaft erläutert werden, wie viel Passivhaus in der Energieeinsparverordnung steckt und welchen Einfluss die Nutzung bei Nichtwohngebäuden nehmen kann.

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Dämmpakete so dick wie ein Kasten Bier – Passivhäuser warten mit einigen Besonderheiten auf, die sich in vielen unbegründeten Vorurteilen niederschlagen.

Das Passivhaus – Vorurteile, Wahrheiten und Tatsachen GEB 7/8-2011

Komplexe Wohnmaschine?


Die Vorurteile gegenüber Passivhäusern sind mindestens eben so groß wie die Unkenntnisse über die Planung und den Bau derselben. Jeder Gegner dieser Bauweise meint zu wissen, dass man in einem Passivhaus kein Fenster aufmachen darf, weiß aber nur wenig bis gar nichts über die Vorzüge einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Zweifellos ist der Bau eines Passivhauses anspruchsvoll und erfordert die Einhaltung gewisser Planungsregeln und Ausführungsdetails. Steffen Riedel vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (EZA) versucht die oftmals hitzige Diskussion zu versachlichen.

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Passivhaus-geeignete transparente Bauteile GEB 07-2010

Worauf es ankommt


Transparente Bauteile sind von wesentlicher Bedeutung für das Passivhaus Konzept. Einerseits bilden sie hinsichtlich des U-Wertes und der Oberflächentemperaturen die Schwachstellen der Passivhaus Gebäudehülle, andererseits besteht durch sie die Möglichkeit von Netto-Energiegewinnen selbst während der Heizperiode. In diesem Artikel werden die Anforderungen an diese Bauteile und die sich daraus ergebenden Vorteile hinsichtlich der Behaglichkeit, Energieeinsparung und Kostenreduktion erläutert.

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1 a: Durch Innendämmung im sanierten ­Gebäude (rechte Seite) sinkt die kritische Tempe­ratur in der Wandecke im unsanierten Nachbarhaus (linke Seite) von 11,3 °C auf 10,7 °C (siehe Abb. 2 Nr. 6)

Dämmung von Reihenhäusern auf Passivhausniveau GEB 01-2010

Hausanschluss – aber wie?


Wenn bestehende Doppelhaushälften oder einzelne Reihenhäuser zum Passivhaus saniert werden sollen, ist die Ausführung an der Gebäudetrennwand und am Dachübergang zu den unsanierten Nachbargebäuden wegen der Wärmeströme über die Nachbarbauteile kritisch. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie die Problematik gelöst werden kann.

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Ein Passivhaus schafft aktiven Klimaschutz GEB 05-2007

Nachhaltiges Vorbild

Mit einem Passivhaus lässt sich nicht nur viel Energie, sondern auch viel Geld sparen. Schon bei den heutigen ökonomischen Randbedingungen „rechnet” sich der Passivhausstandard. Stellt man die erforderlichen Mehrinvestitionen den Einsparungen gegenüber, reduziert sich nicht zuletzt wegen der zinsverbilligten Kredite im Rahmen der Förderprogramme sogar die jährliche Belastung. Wer ein Passivhaus besitzt, zeigt sich nur wenig beeindruckt von steigenden Energiepreisen. Sowohl ein Passivhaus-Neubau als auch ein modernisierter Altbau im Passivhausstandard ist zweifellos eine Investition in die Zukunft.

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Sanierung einer Grundschule in Baiersdorf GEB 05-2007

Energiebedarf: Sehr gut

Die inzwischen bewährten Komponenten aus dem Passivhaus-Wohnungsbau lassen sich auch auf andere Gebäude­typologien wie zum Beispiel Schulbauten übertragen. Oberste Priorität im Passivhaus gilt der Raumluftqualität – und die ist gerade in Schulen besonders gefragt. Das Beispiel einer sanierten Grundschule auf Passivhausniveau in Baiersdorf zeigt, was für ein Energie-Einsparpotenzial die zahlreichen in die Jahre gekommenen Schulbauten bergen, wenn nach einem ganzheitlichen Konzept vorgegangen wird.

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Die richtige Auswahl macht s: Nicht jeder Energieträger eignet sich für jedes Heizsystem

Passivhaussiedlung mit solarer Nahwärmeversorgung GEB 07-2006

Vom Dach bis zum Keller auf Sonne eingestellt

Im badischen Langensteinbach wurden vor vier Jahren 12 Passivhäuser errichtet. Eine 56 m² große Solaranlage versorgt die Siedlung durch ein ausgeklügeltes Nahwärmenetz. Bereits im ersten Jahr fielen die Betriebsergebnisse besser aus, als die Planer erwartet hatten.

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