GEB Wissens-Check

Testen Sie Ihr Wissen! In jeder Ausgabe des GEB stellen wir Ihnen Fragen rund um die Energieberatung. Dieses Mal geht es um KfW-geförderte Nichtwohngebäude, die nach DIN V 18599 berechnet werden. So lernen Sie dazu: Hier können Sie Ihre Antworten überprüfen. Viel Spaß und Erfolg mit dem GEB Wissenscheck!
Frage 1 Was ist erforderlich, um als Sachverständiger im Sinne der KfW-Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren bei gewerblichen und kommunalen Gebäude zu gelten?
  • Berufsqualifizierender Hochschulabschluss oder Nachweisberechtigung für das Vorhaben nach den bauordnungsrechtlichen Regelungen der Länder.
  • Berechtigung nach § 21 EnEV zur Ausstellung von Energieausweisen für Nichtwohngebäude.
  • Eintrag auf der Energieeffizienz-Expertenliste in der Kategorie "Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude KfW".
  • Eintrag auf der Energieeffizienz-Expertenliste in der Kategorie "Energieberatung Mittelstand".
Frage 2 Was bringt die Anwendung des Einzonenmodells nach DIN V 18599 mit sich?
  • Verschärfung der Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf um 10%.
  • Verschärfung der Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz um 10%.
  • Nutzenergiebedarf für Warmwasser muss nach Tabelle 4, Anlage2 der EnEV bestimmt werden.
  • Eine Klimatisierung des Gebäudes kann generell vernachlässigt werden.
Frage 3 Welche Vereinfachungen bei der Zonierung nach DIN V 18599 sind zulässig?
  • Wenn Zonen nicht durchgehend beheizt werden, dürfen sie bis zu einem Gesamtflächenanteil von max. 10 % vernachlässigt werden.
  • Wenn sich die internen Lasten nicht erheblich unterscheiden, dürfen kleine Zonen mit einem Gesamtflächenanteil von max. 5 % anderen Zonen mit einer ähnlichen Nutzung und einer gleichartigen technischen Konditionierung zugeschlagen werden.
  • Sehr kleine Zonen mit einem Gesamtflächenanteil von max. 1 % dürfen auch bei abweichender technischer Konditionierung anderen Zonen zugeschlagen werden.
  • Gemischt genutzte Wohngebäude mit gewerblichen Flächen können grundsätzlich als Einzonen-Modell mit den Nutzungsrandbedingungen für Wohngebäude berechnet werden.
Frage 4 Wann kann der Nutzenergiebedarf für Trinkwarmwasser vernachlässigt werden?
  • Bei unter 0,5 kWh pro Person/Beschäftigtem und Tag.
  • Bei unter 0,2 kWh pro Person/Beschäftigtem und Tag.
  • Wenn zur Erwärmung ausschließlich erneuerbare Energien verwendet werden.
  • Er kann nie vernachlässigt werden.

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